Gedicht, das die Handysucht thematisiert, die Einsamkeit trotz hunderter Follower
Gedicht Hintergrund anpassen
In einer Welt aus Pixellicht,
verblassen Schatten tief im Blick.
Finger tippen, Herzen lachen,
im digitalen Nichts erwachen.
Folgst Hunderten mit einem Klick,
doch bleibt dein Herz so stumm zurück.
Ein Like, ein Herz, ein kurzes Wort,
doch echte Nähe bleibt fort.
Bist du allein im Meldechor,
dieser Netzgeister stummen Tor,
wirst blind vom hellen Bildschirmstrahl
und sehnst dich nach dem echten Mahl.
So schau vom Handy auf, mein Freund,
wo echtes Leben sich erneut.
Die Welt da draußen will dich sehen,
wo echte Menschen mit dir gehen.