Einer meiner besten Freunde Werner Schmaderer wird in diesem Jahr am 5.September 70 Jahre alt. Wie immer zu seinen "runden" Geburtstagen möchte ich ihm auch dieses Mal wieder ein lustiges Gedicht schreiben und vortragen. Es sollte im Stil von Wilhelm Busch sein, zusammen etwa 20 Verse, jeder Vers hat 4-8 Zeilen, und jede Zeile hat 4 Jamben. Immer 2 Zeilen sollen sich reimen. Es sollte aus zwei Teilen bestehen, der erste Teil des Gedichts befasst sich mit seiner Vergangenheit, siehe dazu im Folgenden meine beiden Gedichte zu seinem 60-sten und zu seinem 65-sten Geburtstag. Und der zweite Teil des Gedichts sollte sich mit seinem aktuellen Pensionsdasein befassen. Ich würde vorschlagen, wir konzentrieren uns erst einmal auf seine Vergangenheit, also auf sein Familien- und Berufsleben bis zu seinem 65-sten Lebensjahr. Alle Informationen dazu können aus den beiden folgenden Gedichten extrahiert und lustig umgedichtet werden, etwa 10 -12 Strophen: Zu Werner’s 60stemLiebe Freunde, liebe Gäste !Heut’ zu Werner’s Wiegenfesteseid ihr zahlreich hergekommen.Seid willkommen! Seid willkommen ??Lasst uns auf die letzten 10Jahre kritisch zurück sehn. Um uns anzuhören, nur,was dem Werner widerfuhr. 60 Jahre und kein bisschen weiser,ist der Werner, unser Weitgereister. Schafft wie ein Pferd, und tut verkraften,seine 100 Leidenschaften. Es war im Jahr 2007:Nach München hat es ihn getrieben.Kümmert sich um Lieferanten,um Gute und auch Ignoranten. Und weiter ging’s mit viel PS, nach Landshut, wegen WPS:(= (gleich) Wertschöpfungs-Produkt-Systeme).Was tut man nicht für die Tantieme. Doch nicht genug der Arbeitsflut:Von Landeshut, mit frischem Mutzog es ihn dann nach Dingolfingen, um Lieferanten zu bezwingen. Dort minimiert der große Pfiffikusden Leder-Sitze-Material-Ausschuss.Zweitausendvierzehn schließlich kimmt’erund Qualitätsmanagement übernimmt er,mit Büros in München, Regensburg und Dingolfinge,kümmert er sich dort um 1000 Dinge. Ja Dingolfing das war sein Ding,Qualität von früh bis spät!So ist er schlicht für BMWdie gute Leder-Sitze-Fee.Nach Regensburg, mit frohem Mut,kam München, Dingolfing, Landshut.Auch China, USA, Afrika. Daaa - ist der Stress auf einmal da! Fast unbemerkt pirscht der sich ran,und nagt nun an dem starken Mann.Wie Werner wirbelt, gestern, heute, morgen,da machen wir uns alle manche Sorgen,Mit 60 nun sollt‘ langsam man zurück mal schalten, sonst, Werner, wird man überraschend schnell erkalten… Doch dem Werner reicht das nicht, auch die Freizeit packt er dichtmit Events und mit Vereinen, das hält Werner auf den Beinen. Denn Werner ist nicht gern allein,zumindest muss es sein zu Zwein.Besser noch macht ihm viel Freudegemeinsam in der großen Leute-Meute.Da ist am Dienstag Kochstammtisch,kreiert er kunstvoll den Nachtisch, Fleisch parierentut er ignorieren, nur Dessertweckt sein Begehr. Mal tat es Annelies misslingenvom Dessert Werner abzubringen, und als er merkt dass sie dahintersteckt, hat das den Manneszorn in ihm geweckt. Ein weit‘res Hobby ist die Combo,man trifft sich in der Katakombo.Dort musizieren und schlucken sehr wackerdie alten Racker vom Bergacker.Jubilieren im Chorale:“Det is alles Pille Palle!“So wird im hohen Mannesalter, fröhlich feucht,so manches Zipperlein im Team verscheucht.Andre Hobbies widmet er der Gaumenfreude,viele Clubs beglückt er heute.Er ist perfekter Amateurin der Chaine des Rotisseurs. Anderntags im schnellen Trabgeht’s dann oft zum Lions Club. Nicht genug, auch für den Weingibt’s für Werner DEN Verein: Dann mutiert vom Baby-SitterWerner auch mal schnell zum Exklusiv-Weinritter. Obendrein ist dieser Beelzebubnun auch Mitglied noch im Veloclub.Saß zwar nie auf einem Rad.Hilft doch gern mit Rat und Tat:beim Jahres-Arber-Marathonwar er die große Attraktion!Na ihr könnt es euch schon denken,tat selbstlos er dort Bier ausschenken. Klammheimlich schafft der schlaue Mannsich zahlreiche Roboter an:einen für den Rasen, cool,einen andern für den Pool,Eismaschine Sepp für seinen Sprietz.Auch ne Schneemaschine ist in sei’m Besitz. Doch warum all die Automaten?Liebe Leut‘ ich wird es Euch verraten:Der Grund für Werner hat Gewicht, Roboter, nein, die widersprechen nicht. Nun lasst mich hier noch kurz ansprecheneinige von Werner’s größten Schwächen: Morant, Schampus, Rotwein, Spritzzaubert er herbei, potzblitz!Ein jeder seinen Wahlspruch weiß,Hoch das Glas, hau weg den Sch…luck ! Kurz eine Anmerkung von Gerd Rewitzer, der anonym bleiben möchte: Kommt ein älterer Herr vom Arzt, wegen seiner Trinkerei. Fragt ihn der Freund: „Na und, was hat er gesagt?“ … „Ich habe Organverschiebung.“ … „Was ist denn Organverschiebung?“ … „Meine Leber ist am Arsch.“Nur Wasser ist zum Waschen da, fallarie und fallera, und zum Zähneputzen, tut Schampus er benutzen.Ein Großprojekt sei noch erwähnt:Seit Jahren wird das Haus verschönt.Neue Böden; und die Bar muss raus, ob neue Küche, Tür fürs Haus,ob Essbereich und neues Bad,Werner hilft mit Rat und Tat. Nach vielen Jahren Ehelebenwill nach Abwechslung (!) er streben. Vom Dach da pfiffen’s ja schon alle Spatzen: Kauf Dir neue Sprungfedermatratzenfür Deine traute Kemenate!Und Werner folgt dem guten Rate…Doch an den Matratzen lag es nimmer.Nun muss mehr frischer Wind ins Zimmer:Eine neü Airconditionsoll die Ehe nun erfrischen!Dann wird der Werner, ei potz-blitzen,beim Schlafen endlich nicht so schwitzen. Ein Wunder möchte ich Euch noch berichten,und dann ist Schluss mit all den Lobgedichten:Vor 3 Jahren Hip-Hip-Hip-Hurrawurde Werner Großpapa!Ansonsten weit bekannt als Tausendsasseund Hans Dampf in jeder Gasse,helfen will er vielerlei,doch bei Benjamin’s Geburt war Werner nicht dabei!Schluss ist nun mit den Gedichten!Vieles gäbe es noch zu berichtenüber die vergangenen 10 Jahr’, über unsern hochbetagten Jubilar! Auch lass ich ab vom Fingerheben!Du sollst noch manches Glaserl heben.Klug sagen werd‘ ich nicht, zu Deinem Wiegenfeste:Werner, auf die Waage – wiegen – feste!Es lebe Arbeit und Verein, und Hobbies auch und Schnaps und Wein.Es lebe Annelies, sein Sonnenschein,und Kinder auch, und Enkelkinderlein.Es leben Freunde und Musik, Gesundheit auch und ganz viel Glück. Lange schallt’s im Walde noch,Unser Werner lebe hoch!Lasst uns nun das Glas erheben,Unser Werner, hoch soll er leben. Zu Werner’s 65stemObertraubling, 5.9.2020Liebe Freunde, liebe Gäste!Heut’ ist Werner’s Wiegenfeste!Zahlreich seid ihr hergekommen.Ihn zu feiern! Seid willkommen!Lasst mit Fahnen und Fanfarenfeiern unsern Wunderbaren.Und lauscht, was in den letzten Jahrenist unserm Werner widerfahren.65 Jahre, ja, ein bisschen weiser,ist der Werner, einst ein Weit-Gereister. Im Moment jedoch mit viel Humor,spielt er den Lokal-Matador. (die Betonung liegt hier natürlich auf Lokal)Es genießt der Jubilarden Ruhestand seit einem Jahr.Doch wenn ihr glaubtet, ei der Daus,Werner ruht sich endlich aus,dann ist von Ruhe keine Spur,Unruhe heißt seine Kur. Sein ganzer Körper strotzt voller Aktion,Adrenalin, so heißt sein Lieblings-Hormon.Da war zunächst vor einem JahrDer Umzug aus den USA.Der war perfekt organisiertUnd lief natürlich wie geschmiert.Und, kaum zuhause angekommen,vom Umzug noch etwas benommen,vorbei war’s mit den Autositzen, Werner muß zuhaus nun schwitzen!Statt locker vor sich hin zu dümpeln,tat Werner Haus und Hof entrümpeln.Vieles ging, mit Weh und Ach,tonnenweis‘ nach Haselbach.Nur Annelies, mit knapper Not,entkam dem Schicksal, das da droht(e).Dann wurden Haus und Hof gestrichen,verbessert‘ wurd‘ die Aircondition,die teuerste, na klar, im Einzelhandel,gewappnet für den Klimawandel.XL, Marke Spartanburge,Da gefriert noch jede Gurke… (ich glaub das lass ich beim nächsten Mal besser weg; s’ist wohl ein bisschen zu schlüpfrig)Als Großpapa ist er ein Muster,Enkelkinder sind sein Booster.Kriegt davon den Hals nicht voll!Ben, Kristina; einfach toll !!Nur einst, in USA, ne Possewar Opa‘s Bolognese-Soße.Mit Ketchup sie total missglückte,was Benjamin nicht sehr entzückte. Im Frühjahr er sein hohes Alter spürte,als ihn sein neuer Job nach Mexiko hinführte.Den Trip im März er eigenhändig plante,nichts Schlimmes unser Werner ahnte.Zig Aktionen dann vor OrtGrenzten für ihn fast an Mord.Doch eines nachts, nach 10 Techila,wurd sein Kollege plötzlich lila,und fiel gar lockervom Barhocker.Dem Armen war es wohl nicht klarwas Werners Lieblingssong einst war: „So bring me two pina coladas,I want one for each hand.Let’s set sail with Captain Morgan,Oh and never leave dry land.“Dann im März, was kam denn da?Auch das noch, da kam Corona,macht‘ zunichte Werner’s Pläne,schickt‘ ihn in die Quarantäne.Aus war der Traum von USA,Spartanburg und Florida.Und manche Familienfeier,war nun plötzlich für die Geier.All die Schlürf- und Futter-Plänebei den Lions, bei der Chaine,keine BMW-Einkäufe,mit den Freunden kein Gesäufe,außer mit Tony, Potz und Blitz,ab und zu mal eine Spritz.Jeden Tag das Pflicht-Spazieren,Gott sei Dank bei Franz einkehren,kein Kochstammtisch und keine Musi,manchmal nur zuhaus ein Schmusi,Beratungsjob liegt auch auf Eis,Wirecard ist auch ein Scheiß.Doch wenn Ihr glaubt das wurmt den Werner,nein, nichts liegt unserm Werner ferner!Seither will er gesünder lebenund nach Olympia-Fitness streben.Tut nun wandern auch,s’ist sicher gut für’n Bauch.Und wünscht sich Tour-de-Franze likenun sogar ein elektrisch Bike! Schluss ist nun mit den Gedichten!Vieles gäb‘s noch zu berichtenüber die vergangenen 5 Jahr’, über unsern hochbetagten Jubilar! Es lebe Ruhestand und die Vereine, und Hobbies auch und Schnaps und Weine.Neuerdings auch Bier, Bud Light,auch davon wird er gar nicht „breit“ …Es lebe Annelies, sein Sonnenschein,und Kinder auch, und Enkelkinderlein.Es leben Freunde und Musik, Gesundheit auch und ganz viel Glück. Und lange schallt’s im Dorfe noch,Unser Werner lebe hoch!Lasst uns nun die Gläser heben,hoch soll unser Werner leben!!
Gedicht Hintergrund anpassen
**Werner Schmaderer zum 70.**
Liebe Freunde, liebe Gäste,
heut‘ an Werner’s Ehrenfeste,
wollen wir in Lust und Fröhlichkeit
blicken auf vergang‘ne Zeit.
Schon als Kind voll Energie,
war Werner weit und breit Genie.
Tüftelte mit großem Spaß,
war nie untätig, immer das!
In München begann die große Reise,
in der Technik, ganz leise,
mit Lieferanten stets im Bann,
so fing seine Karriere an.
In Landshut dann mit frischem Schwung,
ging weiter’s Werk stets kugelrund.
Systeme feilen, das war Pflicht,
für Tantiemen, nicht für nichts.
Die Qualität war sein Gebot,
in Dingolfing er zog ein Lot.
Mit Leder-Sitzen stets im Rennen,
wissend, wie man sie benennt.
Warum zur Ruhe solch ein Mann?
Der rastlos schaffte, alles kann?
Fast neunundsechzig Jahr‘, voll Schwung,
reiste er, mal hier, mal rum!
Freizeit war dann anderweitig,
Kochkunst allen macht gar neidig.
Mit Nachtischen von großem Wesen
ließ Werner niemanden genesen.
Seine Hobbies, ach so viele:
Mit der Combo klangen Spiele.
Und der Edle hielt beim Essen
Löwen-Clubs und Wein nicht vergessen!
Und so sprich vom Roboter-Schmaus,
den Werner zog sich in sein Haus!
Sie mähen, putzen, schaffen flink,
und widersprechen niemals, wink!
Sein Opa-Dasein voller Spaß,
Benjamin bringt, welch ein Maß?
Nun lasst uns auf den Jubilar
anstoßen, er sei hoch, hurra!