Anton: Ein Leben voller Abenteuer und LeidenschaftGeburt und frühe JahreAnton kam vor 60 Jahren mitten im heißen Sommer zur Welt. Seine Eltern, Anneliese und Erwin, waren stolz auf ihren neugeborenen Sohn, der das fünfte von sechs Kindern war. Während Vater Erwin mit dem alten Fahr-Mähdrescher den Weizen dreschte, erblickte Anton Taddäus in Sigmaringen das Licht der Welt.Kindheit und AbenteuerlustAnton war ein sportliches und kluges Kind, voller Energie und Lebensfreude. Wie es bei lebhaften Kindern oft der Fall ist, blieb auch ihm das eine oder andere kleine Unglück nicht erspart. Sei es, dass er vom Baum fiel oder sich hin und wieder einen Bruch zuzog.Schulzeit und BerufswünscheIn der Schule zeigte Anton, dass er alles andere als dumm war. Seine Leistungen führten zu dem Entschluss, lieber im Büro zu arbeiten, als mit den Händen zu schuften. Die Kühe im Stall seines Vaters Erwin und der intensive Geruch von Gülle und Mist waren nicht nach seinem Geschmack.Liebe zur NaturTrotz seiner Abneigung gegenüber der Stallarbeit hatte Anton eine tiefe Liebe zur Natur. Er verbrachte gerne Zeit auf den Wiesen, fing Mäuse und züchtete mit Begeisterung Kaninchen in allen Größen. Die Logik der Handarbeit, wie sie sein Vater gewohnt war, wollte er nicht verstehen. Dennoch zeigte sich Anton bei der Kartoffelernte so flink wie ein Eichhörnchen.Eine besondere LeidenschaftVielleicht war es gerade diese Geschicklichkeit, die seine heutige Leidenschaft für das Apfelauflesen weckte. Diese Tätigkeit ist zu seiner Intuition und Leidenschaft geworden, und er genießt es, die Früchte seiner Arbeit in der Natur zu sehen.Antons Leben ist geprägt von Abenteuerlust und einer tiefen Verbindung zur Natur, die ihn stets begleitet hat. Auch wenn er nicht den Weg der Landwirtschaft einschlug, hat er seinen Platz gefunden und lebt ein erfülltes Leben, das seine Liebe zur Natur widerspiegelt.
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Anton, geboren im Sommerglanz,
Erwacht in Sigmaringens Schanz.
Wogenglanz und Kaiserkron,
Fünftes Kind, die Eltern froh'n.
Kindheit unter weitem Himmelzelt,
Wo Abenteuer ruft und ihm gefällt.
Mit Brüchen und Stürzen, wild und frei,
Wer fiel, der stand, stets neu dabei.
In Bücherzeilen fand er Raum,
Für Traumberufe, nicht Gusseraum.
Begünstigt durch den Wissenstrieb,
Kurzgehalten war d'r Stallbetrieb.
Doch still im Herzen Brennen war,
Für Wiesen, Wälder, wunderbar.
Obwohl er Scheunen mied und Mist,
Der Erde Worte er nicht vergisst.
Geschickt bei Knollen und bei Eicheln,
Lag ihm mehr im Blätterreichen.
So fand er das Gold in des Herbstes Mitte,
Äpfel lesend, im alten Schnitte.
Anton, des Lebens furchtlos Heer,
Sein Werk, sein Herz im Dämmermeer.
Mit Liebe zur Natur erfüllt und reich,
Lebt er in Abenteuern sacht und weich.