Das vernunftbasierte Denken, das die Basis unserer freiheitlich-demokratischen Kultur darstellt, wird von vielen Seiten des politischen Spektrums angegriffen. Oder anders gesagt: Richtiges Denken ist weder links noch rechts. Es ist so rational wie möglich.2024 forderte die Journalistin Carolin Emcke bei einer Podiumsdiskussion unter großem Applaus, bei gesellschaftspolitischen Reizthemen wie der Klima- und der Migrationspolitik Andersdenkende aus der öffentlichen Diskussion auszuschließen.Und wenn progressive Bewegungen den geringen Frauenanteil in DAX-Konzernen als nicht mehr zeitgemäß anprangern, aber gleichzeitig die Vollverschleierungen von jungen Frauen als kulturelle Spielerei abtun, dann frage ich mich, wie modern und aufgeklärt diese Kreise wirklich sind.Es sind eben nicht nur die oft genannten rechten Strömungen, die unsere Werte bedrohen.Wer die anhaltende Popularität der AfD beklagt oder den Aufstieg von Donald Trump, sollte sich ernsthaft fragen, ob nicht vielleicht das jahrelange Verdrängen, Verharmlosen und Ignorieren vieler gesellschaftlicher Missstände genau diese Phänomene mitverursacht und beflügelt hat.
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Inmitten Stimmen, die Geister wehen,
Vernunft soll höher als Fahnen stehen.
Kein links, kein rechts, nur Ratio klar,
Ist sie verletzt, droht die Gefahr.
Im Streben nach dem Gleichgewicht,
sie fürchten die Vernunft, das Licht.
Mit lautem Schreien, Prangern, Zorn,
wird letztlich neuer Zwist gebor'n.
Wird Denken blind für eig'ne Schwächen,
können Werte leicht zerbrechen.
Ob Schleier oder DAX-Routine,
die Frage bleibt, wohin wir ziehen.
Im Schatten rechter Populisten,
da hüt' sich auch der Fortschrittsglauben,
Verdrängung nährt den Sturm der Listen,
Führt zu Misstrauen und zu Stauben.
Die Fragen sind, wohin es geht,
in dieser Zeit, die laut sich dreht.
Nur klare Wahrheit führt ins Licht,
geführt von Urteilsfähigkeit.