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Oecotrophologien) und ich,Bert Krah-Müller ,(Dipl -Psychologe) haben uns in den 80zigern (also im letzten Jahrhundert) während unseres Studiums in Giessen/Hessen kennengelernt. Vor unserer Heirat im September 1995 in den USA waren wir schon seit sieben Jahren ein Paar (also das verflixte 7. Jahr, wo mensch sich entweder trennt oder für den Rest des Lebens gemeinsame Sache macht).Anfang der 90ziger, sind wir dann aus beruflichen Gründen ins Weserbergland gekommen. Meine Frau selbst stammt aus Niedersachsen (Schweringen, kleiner Ort bei Nienburg) und haben hier in Hameln, wo unsere beiden Söhne Leo (28) und Michel (25) zur Welt gekommen sind, unsere neues Zuhause gefunden.Und wie das dann so ist, wenn man nach der Studienzeit durch den Berufseintritt mehr finanzielle Möglichkeit hat, und eine besondere Reise in die Ferne machen kann , kamen wir auf einer Autofährt auf der B6 Richtung Bremen ungefähr auf der Höhe von Sulingen auf die Idee, dass wir auch auf der geplanten Reise was außergewöhnliches Machen können. In Mittelhessen gibt's auf Hochzeitsfeiern jede Menge Buttercremetorten, die die Mütter, Großmütter und Tanten schon Tage im Voraus backen und zu bereiten, in Niedersachsen jede Menge Korn zu solchen Anlässen. Dem wollten wir uns gerne im 1. Teil der Feierlichkeiten entziehen, sind dann im Beisein von amerikanischen Freunden meiner Frau, die Trauzeugen gewesen sind, von einer Pastorin ganz romantisch bei herzlichsten Herbstwetter an einem Wasserfall in Duluth/Minnesota im kleinen Kreis getraut worden.Zurück in Deutschland haben wir dann im Mai 1996 zu einer Familienfeier inklusive eines Auftritts des Rattenfängers in die Hamelner Heisenküche eingeladen, Buttercremetorten und Korn hielten sich in Grenzen, im Gegensatz zum regnerischen Wetter an diesem Tag.Und da wir zu dieser Feier schon den Rattenfänger geladen hatten und jetzt den Baron zu Münchhausen engagieren, kam die Idee unserem 30. Hochzeitstag (die eigentliche Silberhochzeit konnten wir wegen der Coronabeschränkungen 2020 nicht feiern) als die Silberhochzeit zu feiern (kurzum 30 ist das neue 25, steht auch so in unserer Einladung. Und wer schon in den USA geheiratet hat, der kann auch einfach FakeNews in die Welt setzen, zumal meine Geschwister gerne im Scherz behaupten, dass das mit der damaligen Heirat nicht wahr sei).

In Giessens Gassen, einst so klein,  
Zwei Seelen fanden sich, allein.  
Bert, der das Menschliche versteht,  
Oecotrophologin, die mit Herz und Hand besteht.

In den 80ern begann ihr Band,  
Durch Studium fest, von Liebe umspannt.  
Die Jahre zogen still ins Land,  
Doch sieben stark, vereint sie fand.

Im Weserbergland, neu geborn,  
Zwei Söhne ins Leben voranjag'n,  
Leo und Michel, Freude auserkorn,  
In Hamelns Schoß, die Heimat lag.

Ein Hauch von Abenteuer fern,  
Gedanken drehten sich im Stern.  
Die B6 trug sie, voller Traum,  
Sulingen, wo Freude Fahrt aufnahm.

Im Herbst, bei gold'nem Blätterspiel,  
In Duluth war das Hochzeitsspiel.  
Buttercreme und Korn entflohn,  
Hoch in Minnesota, ungestohn.

Zurück am heimischen Getümmel,  
Feierte man in Hamelner Kummel.  
Regen prasselte, doch das Herz,  
Blieb frei von Nässe und von Schmerz.

Der Rattenfänger trat hervor,  
Zum Fest im Mai, mit fröhlich Chor.  
Und Münchhausen, zur Feier herbesollt,  
Ehrt dreißig Jahre, die Silberhochzeit gold'.

Verwirrung mag die Zeiten fassen,  
Doch Liebe kann nie erblassen.  
Dreißig das neue Fünfundzwanzig sei,  
Im Glanz von Liebe, immer neu.

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In Giessens Gassen, einst so klein, Zwei Seelen fanden sich, allein. Bert, der das Menschliche versteht, Oecotrophologin, die mit Herz und Hand besteht. In den 80ern begann ihr Band, Durch Studium fest, von Liebe umspannt. Die Jahre zogen still ins Land, Doch sieben stark, vereint sie fand. Im Weserbergland, neu geborn, Zwei Söhne ins Leben voranjag'n, Leo und Michel, Freude auserkorn, In Hamelns Schoß, die Heimat lag. Ein Hauch von Abenteuer fern, Gedanken drehten sich im Stern. Die B6 trug sie, voller Traum, Sulingen, wo Freude Fahrt aufnahm. Im Herbst, bei gold'nem Blätterspiel, In Duluth war das Hochzeitsspiel. Buttercreme und Korn entflohn, Hoch in Minnesota, ungestohn. Zurück am heimischen Getümmel, Feierte man in Hamelner Kummel. Regen prasselte, doch das Herz, Blieb frei von Nässe und von Schmerz. Der Rattenfänger trat hervor, Zum Fest im Mai, mit fröhlich Chor. Und Münchhausen, zur Feier herbesollt, Ehrt dreißig Jahre, die Silberhochzeit gold'. Verwirrung mag die Zeiten fassen, Doch Liebe kann nie erblassen. Dreißig das neue Fünfundzwanzig sei, Im Glanz von Liebe, immer neu.