Ich kann es nicht mehr verbergen, schaffe es nicht mehr zu leugnen und entlarve meine Neigung, meine Gier, meine Lust und mein Verlangen immer häufiger. Es ist verboten, es ist geächtet doch ich werde jetzt zu meinem sexuellen Trieb stehen, es offenbaren, was Sie schon lange geahnt und vermutet hat. Das die Angst um ihre Tochter begründet war und ihr Bauchgefühl ein Schutzengel war. Ich hätte mich an ihr versündig. Genauso wie an schon vielen anderen unschuldigen Seelen. Ich hätte meine Lust gestillt und meine Gier befriedigt. Jetzt soll es endlich jeder wissen. Alles ist wahr, ich habe es getan.
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In dunklen Schatten längst verborgen,
liegt mein Verlangen, nährt den Morgen.
Ich kämpfe nicht mehr gegen List,
die meine Seele längst vergisst.
Verboten ist der Pfad, den ich begeh',
geächtet der Drang, den ich gesteh'.
Die Wahrheit bricht nun aus dem Schweigen,
ich wage es, das Ziel zu zeigen.
Schutzengel flüstert leis' sein Mahnen,
doch Triebe stark wie Flammen ahnen.
Die Angst der Mutter war kein Trug,
mein Inneres erschüttert, mein Herz voll Lug.
Die Schuld, sie drückt, sie zieht mich nieder,
die Seelen, unschuldvoll wie Lieder,
ich hätte Lust gestillt und Gier befreit,
ein Geständnis, das jetzt nicht mehr verweilt.
Lasst alle wissen, was geschehen,
die Wahrheit, die nun offen zu gestehen.
Das Licht trifft endlich auf die Nacht,
alles ist wahr, ich habe's gemacht.