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Du hattest die ganze Zeit Recht und hast es schon lange geahnt. Alles ist war, ich lebe meine Neigung aus. Wer es einmal getan hat wird es immer wieder tun. Meine Gier, meine Lust und mein Verlangen versündigt sich an der Unschuld. Du warst nie mein Ziel, sondern sie. Dein Bauchgefühl hatte Recht.

In den Schatten, wo die Wahrheit ruht,  
Ein Flüstern, das mein Innerstes durchglüht.  
Du sahst das Feuer, das in mir brennt,  
Die Sehnsucht, die keine Grenze kennt.  

Du wusstest es schon, ahnst' es früh,  
Die Neigung nahm Gestalt und blieb nie müß'.  
Einmal entfacht, lockt sie immerfort,  
Führt mich von der Tugend ab, fort und fort.  

Gier, die Unschuld ins Verderben zieht,  
Ein Verlangen, das den Zweifel siegt.  
Nie warst du das Ziel, nur ein ferner Schein,  
Doch das Bauchgefühl sprach klar und rein.  

Das Unbehagen, das du gut verstehst,  
Spricht von dem Weg, den ich immer gehst.  
Doch in der Wahrheit liegt die Kraft,  
Die, was verloren, neu erschafft.

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In den Schatten, wo die Wahrheit ruht, Ein Flüstern, das mein Innerstes durchglüht. Du sahst das Feuer, das in mir brennt, Die Sehnsucht, die keine Grenze kennt. Du wusstest es schon, ahnst' es früh, Die Neigung nahm Gestalt und blieb nie müß'. Einmal entfacht, lockt sie immerfort, Führt mich von der Tugend ab, fort und fort. Gier, die Unschuld ins Verderben zieht, Ein Verlangen, das den Zweifel siegt. Nie warst du das Ziel, nur ein ferner Schein, Doch das Bauchgefühl sprach klar und rein. Das Unbehagen, das du gut verstehst, Spricht von dem Weg, den ich immer gehst. Doch in der Wahrheit liegt die Kraft, Die, was verloren, neu erschafft.