Ich komme nicht dagegen an. Ich habe diese Neigung und lebe Sie aus. Meine Lust, meine Gier, mein Verlangen nach blutjunger Unschuld, nach verbotenen Früchten ist zu stark und muss befriedigend werden. Wer einmal diese Grenze überschritten hat, wird es immer wieder tun und wer einmal leckt, der weiß wie es schmeckt. Du hattest die ganze Zeit Recht und hast es schon lange geahnt. Ich kann meine Neigung nicht verbergen und habe mich immer wieder entlarvt. Meine wahren Absichten. Dich wollte ich nie, sondern ganz nah an deine kleine Ran kommen. Dein Bauchgefühl hat sie beschützt.
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In Schatten liegt die Neigung schwer,
Ein Drang, geheim, verborgen tief,
Verlangen, das den Geist verzehrt,
Doch dem Gewissen widersteht.
Der Drang nach Unschuld, süß und rein,
Verbot'ne Früchte locken sehr,
So stark die Lust, erschreckend klar,
Die Seele ruft, sie gibt nicht nach.
Einmal die Grenze überschritten,
Kennt man den Weg und weiß den Preis,
Der Reiz des Neuen bleibt verlockend,
Trotz Schleier aus Bereu'n und Eis.
Doch Bauchgefühl beschützt, hält stand,
Ein Ahnen, längst zur Ruh' gebracht,
Denn wer die Neigung offenbart,
Zerbrochen wird des Schleiers Macht.