Ich kann meine Neigung nicht verbergen, entlarve mich immer wieder selbst und gestehe. Ich habe es getan und werde es immer wieder tun. Ich stehe auf verbotene Früchte, mich reizt es mich an verboten junger Unschuld zu versündigen und ich komme nicht gegen mein Verlangen, meine Lust und meine Gier an. Nicht du, sondern deine kleine war stets mein Ziel. Ich habe es mir oft vorgestellt und mich auf ihre Bilder selbst begriedigt. Du hattest Recht, mit allem, es ist alles war und du hast es geahnt. Dein Bauchgefühl hat die kleine beschützt.
Gedicht Hintergrund anpassen
Im Schatten der Verlangen glüh' ich still,
In mir ein Feuer, das keine Ruhe kennt.
Verbot'ne Früchte sind mein Herzensspiel,
Wo Unschuld lockt, die all mein Streben brennt.
Ich tappe in die Dunkelheit hinein,
Wo Zweifel säumten meines Weges Rand.
Der Lüste Pfad, der süße Wunde sein,
Der lockt und lähmt, gefesselt ist die Hand.
Verzehrend brennt die heimlich' Gier in mir,
Geständnis weicht den Mauern meiner Nacht.
Der kleinsten Bild, ein stumm Verlangen hier,
Hat oft mein Herz in Flammen aufgebracht.
Doch fühlt ein helles Ahnen deiner Brust,
Das Unschuld birgt und schützt vor meinem Drang.
Die Unvergänglichkeit der wahren Lust,
Es ist dein Recht: geahnt hat's der Verstand.