Ich habe ein dunkles Geheimnis. Ich habe eine sexuelle Neigung, lebe diese aus und habe die Grenzen schon vor langer Zeit überschritten. Immer wieder werde ich zum Täter, suche mir neue, Opfer und meine Gier ist nicht zu bändigen. Denn wer es einmal getan hat, das unschuldige entweiht und sich versündigt hat, wird es immer wieder tun. Nichts ist intensiver und befriedigender, als seine Neigung und seine Fantasien auszuleben, als es zu erleben, zu hören, die hilflosen Augen zu sehen, die Wehrlosigkeit zu spüren, zu berühren und seine Lust zu stillen.
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Ich trage ein Geheimnis, dunkel, schwer,
Ein Drang, den ich nicht bezwingen kann mehr.
Grenzen längst überschritten im Sturm der Nacht,
Immer neue Opfer, Gier ward nie entfacht.
Einmal getan, die Unschuld entweiht,
Nun lockt das Verbotene, das Herz weit.
Hör' das Flüstern, seh' die Augen voll Macht,
Wehrloses Verlangen in düstrer Pracht.
Die Fantasie wird zur rauen Realität,
Ein bedrängtes Sehnen, das nie vergeht.
Doch Schatten folgen jedem Tritt,
Beklagend die Tat, die nie mehr entwischt.