Ein kleines Wesen, flink und keck,
In grünen Wipfeln stets versteckt,
Ein Eichhörnchen, so zart und schlau,
Im Herbst des Waldes bunter Tau.
Es tanzt durch Kronen, mutig, kühn,
Wie rotes Blatt im Winde wehn,
Mit flausch’ger Fahne, stolz im Schwung,
Sein Ruf der Wälder klarer Klang.
Die Sonnenstrahlen glitzern sacht
Auf seinem Fell in voller Pracht,
Es sammelt Nüsse, Körner, Rinden,
Im Blätterchaos sie zu finden.
Der Winter naht, der Frost, die Nacht,
Doch Unruh’ hat’s ihm nie gebracht;
Die Speisekammer prall gefüllt,
Sorgt’s vor, mit dem was Winter stillt.
Im Traume ruht das flinke Tier,
Doch in der Brust ein Feuer hier:
Die Lust zu klettern, jagen, springen,
Den Frühling bald in Freud' zu bringen.
So lebt es mutig, Tag um Tag,
Im Herzen Freiheit, niemals Frag',
Ein Leben leicht, doch nie banal,
Ein Kunstwerk der Natur, genial.