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Sie ist in einer Beziehung, hat Affäre mit anderem Mann. Sie weiß das er es auf Dauer so nicht weiter führen wird/kann. Aber sie geht dem klärenden Gespräch aus dem Weg. Es kommt was unausweichlich war, sie muss sich entscheiden, er will nicht weiter nur ein Lückenbüßer sein. Doch sie unfähig ihr Glück zu erkennen, hält weiter fest von dem sie weiß das es nicht das ist was sie glücklich macht

Zwischen Zweigen aus der Nacht,  
tanzt sie leise, heimlich, zaghaft,  
in des Tages schwerem Zwiespalt,  
zwischen Liebe, Pflicht und seichtem Halt.  

Ein Herz schlägt hier, ein Herz dort,  
ein Schatten birgt den andern Ort,  
doch Worte, die die Grenze bau'n,  
verweilt im Schweigen, kaum getrau'n.  

Der Fremde spricht in feinen Tönen,  
„Bin ich nur ein Traum in Deinem Löhnen?“  
Doch bleibt sie stumm im Angesicht,  
der Wahrheit, die aus Tränen bricht.  

Er steht allein, ein stiller Kampf,  
gezeichnet von des Zeiten Dampf,  
sie hält den Traum, der Trauer sät,  
doch das Glück, es zielt längst andre Fährte.  

Verhaftet bleibt ihr Handeln, bange,  
hält fest ans Alte, ohne Drange,  
und fragt nicht klar, was Herz begehrt,  
doch weiß, dass nichts als Leid sie nährt.

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Zwischen Zweigen aus der Nacht, tanzt sie leise, heimlich, zaghaft, in des Tages schwerem Zwiespalt, zwischen Liebe, Pflicht und seichtem Halt. Ein Herz schlägt hier, ein Herz dort, ein Schatten birgt den andern Ort, doch Worte, die die Grenze bau'n, verweilt im Schweigen, kaum getrau'n. Der Fremde spricht in feinen Tönen, „Bin ich nur ein Traum in Deinem Löhnen?“ Doch bleibt sie stumm im Angesicht, der Wahrheit, die aus Tränen bricht. Er steht allein, ein stiller Kampf, gezeichnet von des Zeiten Dampf, sie hält den Traum, der Trauer sät, doch das Glück, es zielt längst andre Fährte. Verhaftet bleibt ihr Handeln, bange, hält fest ans Alte, ohne Drange, und fragt nicht klar, was Herz begehrt, doch weiß, dass nichts als Leid sie nährt.