Er ist stier und sie ist waage, unerwartet kamen wir uns näher, von Gefühlen ließen wir uns leiten, beide wollten das gleiche. Gespräche hatten Tiefgang und wir teilten viele Ansichten. Doch gab es einen Schatten, der sich über uns legte. Ihre Furcht das alte zu beenden aus Angst zu verletzen. Doch übersah sie dabei das sie die weichen schon gestellt hat den anderen zu verletzen. Wenn sie das nicht schnell erkennt wird sie sich am Ende weiter in ihrer unglücklichen "Beziehung" wieder finden und der vergebenen Möglichkeit hinterher trauern, denn im innersten weiß sie das sie verspielte genau das Leben nach dem sie so lange gefleht hat. er hingegen erlebt wieder die gleiche Last, getäuscht durch Unehrlichkeit von der Frau von der er es nicht erwartet hätte. Diese Täuschung die liegt schwer, denn ihre Freundschaft hat sie vermutlich dadurch auch auf ewig zerstört.
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Unter Sternen und den Zeichen leise,
Stier traf Waage ungeahnt,
Geleitet von Gefühlen reiner Weise,
Gingen wir, Hand in Hand.
Unsere Stimmen fanden Tiefen,
Teilten Blicke, die mehr als Worte sprachen.
Doch ein Schatten schlich sich, ungerufen,
Ein Geheimnis, das Blüten zerbrach.
Ihre Furcht, die Fesseln zu zerreißen,
Aus Angst, womöglich Schmerz zu streuen,
Doch sah sie nicht der Wege Gleise,
Die Verletzung, sie wählt, nicht Scheuen.
Denn nicht erkannt, was Herzen brennen,
Bleibt sie im Kreis, unglücklich fort,
Verwehrt sich selbst, was sie tief wünschen,
Allein zur Schau des Feigheitssports.
Und er, der glaubte, tiefer Verbunden,
Betrübt vom Schleier der Täuschung schwer,
Den Platz im Herzen jetzt geschunden,
Zu Asche wurde, was einst war mehr.
So schwindet Freundschaft, schwer zerstört,
Mit Vertrauen, das nun fern verweilt,
Auf jener Möglichkeit mit Schmerz verklärt,
Die, ungekannt, im Herzen heilt.