Eine Frau in einer Beziehung startet mit einem anderen mann eine Affäre. Sie bekommt in dieser das was ihr schon zu lange fehlt. Doch die Affäre ist kein Mann der seine Auserwählte teilen könnte. Das wusste sie aus vorherigen Gesprächen aber ignorierte es. Ob Unbewusst oder ganz bewusst ist die Frage. So schreitet sie in ihr unglück welches sie später bereut. Das weiß sie. Aber trotzdem trifft sie die Entscheidung am Alten, am schon lange kaputten festzuhalten. Er läßt nicht länger mit sich spielen, dazu ist er zu stolz, war nie die 2.Geige die nur auf Abruf spielen sollte, war nie ein lückenfüller bei einer Frau. Und das sie sich das so gedacht hat, er würde springen nur auf Wunsch, ist das was ihm am meisten schmerzt
Gedicht Hintergrund anpassen
In stiller Nacht, die Seele schwer,
Sucht sie im Schatten, was einst verloren,
Ein Funke glimmt, so zart und leer,
Ein neues Spiel ist auserkoren.
Der fremde Halt, ihr längst entglitt,
Erfüllt mit Glanz die leere Zeit,
In ihm, was ihrem Herzen fehlt,
Doch Wahrheit sucht auch sie befreit.
Ein Stolz, der nicht zum Schweigen neigt,
Ein Mann, der nicht als Zweites lebt,
Der nicht im Schattenspiel vergeigt,
Die Frau, die mit dem Feuer spielt.
Doch ahnt sie wohl, was Herz bezwingt,
Ihr Glück zerbrochen schon im Kern,
Ein Takt, der nur vom Kahne singt,
Da er am Horizont zerbricht, so fern.
So hält sie fest am alten Sein,
Im Wissen um den anderen Schmerz,
Ein Schritt, den sie bereuen wird,
Verborgene Träne, brausend Herz.
Der Stolz verletzt, die Seele schwer,
Kein Schatten füllt das tiefe Meer,
Das Zarteste verwelkt in ihr,
Ein Reigen Liebe ohne Wehr.