Langsam kamen wir uns näher. Erst beim Tischtennis, später beim abholen des Frettchenkäfigs die ersten tieferen Gespräche. Er spürte ihr Leid als sie sprach, bemerkte sofort ihre Pein durch ihre selbst angelegten Fesseln. Am Abend haben wir mit der Tochter gegrillt und den Abend ausklingen lassen. Dein Geburtstag folgte, beim Tischtennis ging es rund um rund. Einige Tage trafen wir uns erneut, wieder zum Tischtennis, waren das erste mal allein. Wir spielten stund um stund, der Sambuca floß in unseren Mund. Blicke trafen sich, kleine Neckereien, hier und da eine Berührung. Plötzlich war es um uns geschehen, du schmiegtest dich an mich, bewegtest dich mit Gefühl. Es war geschehen, bei dir, bei mir. Wir konnten nicht mehr voneinander lassen. Taten es ohne Hemmungen hier und da, weil es etwas lange vermisstes war. Wir beide genossen diese Nähe, die wir beide schon ewig vermissten. Die Zeit verging, wir trafen uns erneut. Nun stellt sich eine Frage, wo genau führt dieser Weg hin? Gibt es überhaupt ein Weg oder hat sich einer verrannt?
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Langsam kamen wir uns näher,
Tischtennis als uns'rer Herzen Tor,
Frettchenkäfig voller Zauber,
Worte tief wie nie zuvor.
Deine Pein durch Schemen sichtbar,
Gebannt in selbstgeschaff'ner Not,
Doch im Abendlicht beim Grillen
Lebte Hoffnung auf im Brot.
Geburtstagfrühlung, Bälle flogen,
Rund um Rund im Spielgesang,
Tage später, erstes Alleinsein,
Sambuca schenkte neuen Klang.
Blicke, Necken, sanfte Reibung,
Näher rückten wir uns zu,
Plötzlich war's geschehen,
Selig schmiegte ich mich an dich.
Ohne Hemmung, ohne Zweifel,
Nahmen wir die Nähe wahr,
Lange vermisste Wärme
Löschte aus vergoss'nes Jahr.
Doch nun fragen wir im Flüstern,
Wo führt uns dieser Pfad aus Stern?
Gibt es Wege, die verblühten,
Oder finden wir uns fern?