Bindungsverlust, familiär, plötzliches erkennen das ein blutsverwandter Mensch, nur noch mehr ein Bekannter- ja fast schon fremd geworden und nahezu selbst egal erscheinen mag.
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In alten Alben blättere ich leis,
Die Bilder voller Lachen, voller Glanz,
Doch dort, wo einst Verbindung, jetzt nur Eis,
Ein fremder Blick, kein Herz im Tanz.
Verwoben waren Leben, Schmerz und Glück,
Aus einem Stamm, vertraute Rinde,
Doch Zeit zieht Fäden leise Stück für Stück,
Bis wir uns selbst als fremd empfinden.
Ein Wort noch aus der Kindheit hallt,
Jedoch die Stimme, fremd und weit,
Ein Mensch, der einst so nah und bald
Nicht mehr als Schatten in der Zeit.
Was zu uns gehörte, scheint zerstieben,
Ein Band, das einst so stark – nun kaum geblieben.