Gedicht für eine Nikolausfeier des Männerballetts der Buchhornhexen. Die Buchhornhexen sind ein Narrenverein und feiern jedes Jahr Fasnet im Winter.Schreibe ein Gedicht über folgende Personen.Markus Weber hat in den letzten Monaten aus gesundheitlichen Gründen viele Kilos abgenommen. Ein großes Lob vom Nikolaus. Dadurch sind Markus seine Knieprobleme bestimmt besser geworden und er kann in den Proben wieder mitmachen. Manche behaupten, dass dieser Erfolg den Seegockeln zu verdanken sei. Beim Männerballet-Treffen in der Gowe letzten Sommer hatten die Gockel Bewirtung. Markus war als erster da und bestellte auch als erster einen Putensalat. Auch viele anderen bestellten Putensalat. Der Einzige, der an diesem Abend keinen Salat bekam, war der arme Markus. So kann auch eine Diät beginnen.Stefan fehlt immer mal wieder die Aufmerksamkeit, nicht nur bei den Proben des Balletts, sondern auch beim Telefonieren. Kommt es vom Alter? Nach der letzten Party, es war zwischen 2 Uhr und 3 Uhr nachts, hat er statt beim Taxiunternehmen bei seiner Schwägerin Gaby angerufen. Für mehr Konzentration zukünftig sorgt jetzt mein Knecht Ruprecht!Erik hat gesundheitliche Probleme mit dem Knie. Leider musste Erik deshalb beim Männerballett aufhören. Wir werden ihn sehr vermissen. Bernd findet trotz Hexenmeister-Stress immer noch Zeit für das Männerballett. Respekt. Nach einem feuchtfröhlichen Bouleturnier diesen Sommer legte Faxe schon mal den Auftrittsnamen des Balletts für die nächste Fasnet fest: „Der schreckliche Svensen und die wilde 13“. Ob alle den Namen gut und lustig finden, muss sich noch zeigen. Auf dem Bouleturnier war das auf jeden Fall der Lacher.Siggi, kommt öfters mal später zur Probe, Knecht Ruprecht, hau nicht zu feste. Er verspätet sich öfters auch, weil er manchmal seine Kinder rumfahren muss. Der Nikolaus kann sich noch an eine Fahrt auf den Fasnetsball nach Kehlen erinnern. Am Ende waren mehrere Fahrten nach Kehlen und nach Ailingen an einem Abend notwendig. Wenn das nicht Liebe ist?!Klaus-Peter, unsere Super-Springmaus, ist bei den Proben immer eine Bereicherung. Er tanzt zwar nicht immer das, was vorgegeben wird. Aber das macht ihm relativ wenig.Allerdings hat der Nikolaus gehört, dass sich Klaus-Peter in der letzten Zeit mehr um Altersteilzeit und Rentenvorbereitung kümmert, statt dem Nikolaus bei seinen Reimen zu helfen. Knecht, Du darfst die Rute schwingen.Unser Ritter Wufu war dieses Jahr auch beim Hexenausflug auf der Burg Hohenzollern dabei. Als er eine Junge Maid namens Claudi Hermann oben auf der Mauer sah rief er galant: Rapunzel, wirf dein Haar herunter. Die Antwort war weniger galant und kann hier nicht vom Nikolaus wiedergegeben werden. Auf jeden Fall wollte die holde Maid statt ihrem Haupthaar etwas anderes haariges herunterlassen.Unser Frührentner Wufu ist auch sonst immer noch voll dabei. Umso trauriger ist die Truppe, dass er nach dieser Fasnet beim Ballett aufhören will. Das macht uns ganz schön traurig. Besonders die Schokoladenseite ist enttäuscht. Hatte er doch schon mal für Stunden das Schoko-Shirt an und wollte rüberwechseln. Knecht, walte deines Amtes.Auch Wufus Busenfreund Udo will nach dieser Fasnet aufhören. Auch dies enttäuscht uns Tanzmäuse sehr. Die Truppe fragt sich: Wer soll nun den Kasten Bier nach der Probe immer leer trinken.Da Udo und Wufu nun bald mehr Zeit haben, hat der Nikolaus noch eine Aufgabe für euch beiden: Ihr dürft nächstes Jahr den Ausflug des Männerballetts organisieren. Knecht Ruprecht: bitte beiden mit Nachdruck die Aufgabe einbleuen.Sven, Du bist unsere liebe Teilzeit-Balletteuse. Respekt, wie Du mit nur einem Bruchteil der Probenanzahl der anderen den Tanz in kürzester Zeit hinbekommst. Allerdings wäre es irgendwann mal an der Zeit wieder an den Bodensee zu ziehen. Wir hätten Dich gerne öfters in unserer Runde. Der Knecht Ruprecht hat die richtige Motivation!Kommen wir zu unserem Sefe, dem Rudi. Leider kann er nicht mehr mit uns tanzen. Und trotzdem ist er mittwochs immer wieder in den Proben und schaut nach dem Rechten. Ein großes Lob an Rudi, der nicht nur seine Ballett-Hexen, sondern auch seine Ingrid fleißig betreut.Unser Denis kommt immer fleißig in die Proben und tut unserer Gruppe mit seinem jugendlichen Schwung beim Tanzen gut. Allerdings hört man nicht so viel von Dir. Du wirkst sehr brav und ruhig, und hörst den anderen lieber zu. Trau Dich ruhig, was zu sagen, die anderen beißen nicht.Oder willst Du nicht zu viel von deinen Streichen erzählen? Stille Brunnen sind tief, sagt man. Knecht Ruprecht: Schau mal, ob er laut gibt!Mit Thommy haben wir eine alte Ballett-Hexe reaktiviert. Er bereichert die Gruppe nicht nur mit den guten, alten Geschichten aus der Ballett-Gruppe sondern ist auch tänzerisch eine Bereicherung für die Zitronen-Gruppe. Nachwuchs hat es auch noch gegeben. Herzlichen Glückwunsch! Unser lieber Markus Geyer wurde beim Auftritt letztes Jahr unsere Front-Tanzmaus und sein temperamentvoller Tanz mit den Rasseln war wunderschön. Großes Lob vom Nikolaus. Markus ist aus unserem Männer-Ballett nicht mehr wegzudenken.Beim Planen von Festen allerdings gibt es noch Luft nach oben. Lieber Knecht Ruprecht haue ihn, aber nicht zu feste. Er musste viel allein machen. Sein Partner Dominick konnte anscheinend nicht helfen. So geht das nicht. Ihr müsst zusammenhalten und holt euch Hilfe, wenn es mal nicht wie geplant läuft.Jetzt kommen wir zu unserem erfahrenen Trainingsdrachen Nina. Wie Nina das Jahr für Jahr schafft, immer wieder tolle Musik und super Choreographie hinzubekommen, dass findet der Nikolaus bemerkenswert. Ein großes Lob für Nina.Und schaue dem Knecht Ruprecht gut zu, wie er mit der Rute zuhaut. Ich leihe ihn Dir aus, wenn die Männer mal wieder nicht spuren und folgen. Was den Nikolaus und auch die Tanzmäuse traurig stimmt, ist die Tatsache, dass auch Nina nächstes Jahr aufhören wird. Vielen, vielen Dank von uns allen für die vielen tollen Jahre!Zum Glück hat Nina inzwischen Unterstützung und eine Nachfolgerin gefunden. Unsere Natze. Was der Nikolaus da sieht, gefällt ihm wohl. Mach weiter so und lass Dir nichts von der Rasselbande gefallen.Bei den wöchentlichen Proben gibt allerdings noch ein Problem, dass Du lösen solltest: Weder Bier, noch Sekt noch Wein trinkt unsere Natze gerne. Und Schnaps geht natürlich auch nicht, auch wenn der angeblich der Natze schmeckt. Knecht Ruprecht, hilf ihr bei der Lösung!Schade, dass ich hier nirgends den Matze sehen kann. Ich hätte ihm gerne weiterhin „gute Besserung“ nach seinem schlimmen Unfall gewünscht. Da hatte Matze zum Glück einen ganzen Stall voll Schutzengel dabei.Werde schnell wieder fit, lieber Matze. So einen guten Freund und Tänzer können wir nicht ersetzen. Außerdem wirst Du ja auch noch zur Hause gebraucht. Herzlichen Glückwunsch zum Nachwuchs!Und auch der Steffen fehlt. Wo stecken denn die zwei? Wahrscheinlich laufen die beiden wieder in der Weihnachtszeit als Asterix und Obelix umeinander!Ja unser Steffen ist auch eine Bereicherung in der Ballett-Truppe. Immer gut drauf und wohlgelaunt. Allerdings ruft er mir etwas zu oft „Kölle Alaaf“. Knecht Ruprecht, Du weißt, was Du zu tun hast.
Gedicht Hintergrund anpassen
In der Gowe, Sommerglanz entfacht,
Markus Weber hat viel vollbracht,
Mit Putensalat, der Diät gleicht,
Sein Knie nun leichter, Freude erreicht.
Dank den Seegockeln, es läuft jetzt rund,
Markus, dein Geist ist wahrlich gesund.
Stefan, beim Telefonieren ein Schalk,
Rief Gaby an mit nächtlichem Paukenschlag!
Knecht Ruprecht sorgt für mehr Fokus, wie fein,
Damit beim nächsten Mal das Taxi ruft rein.
Erik, unser Tänzer, mit Knie in der Not,
Doch Erlösung und Trost gibt’s im ballettlosen Boot.
Wir denken an jene vergnügten Zeiten,
Erik, du bleibst in unseren Herzen, in ewigen Weiten.
Bernd, im Hexenstress, doch nie zu knapp,
Findet stets Zeit für das Ballett im rap.
Faxe legt Namen, dass alle noch lachen,
Ob der „schreckliche Svensen“ uns weiter wird wachen?
Siggi kommt später, oft ist’s die Pflicht,
Die Kinder zu fahren, das Herz spricht Gedicht.
Nikolaus gedenkt der Fahrten in Kehlen,
Die Liebe im Auto, das Herz voller Seelen.
Klaus-Peter, Sprungmaus, tanzt anders, wie fein,
Doch Altersteilzeit zieht ihn geschwind hinein.
Kreuzweise prüft ihn der Nikolaus,
Knecht Ruprecht, schwing die Rute aus!
Ritter Wufu, ein galanter Held,
Auch wenn auf der Mauer die Jungfrau fällt.
Schokoladenseiten-Schokoshirt, Wehmut ruft,
Des Tanzes Verlust uns bestürzt verflucht.
Udo, der Busenfreund, folgt Wufu im Gang,
Ballettausflüge planen, voll Spannung und Drang.
Nach der Probe den Kasten Bier leer,
War eine Tradition, die vermisst wird nun sehr.
Sven, mit Teilzeit-Glanz, tanzt flink über den See,
Komm öfter zurück, die Sehnsucht tut weh.
Auch Rudi, Beobachter mittwochs stets,
Sorgt für Ordnung, die Freudigkeit ist gesetzt.
Denis, der Junge, so still und so fein,
Trau dich zu sprechen, wir beißen nicht rein.
Hör' deinen Streichen zu, wenn sie erklingen,
Knecht Ruprecht, bring Denis zum Singen!
Thommy, die alte Ballettradition,
Erzählt von Geschichten, voll Emotion.
Jubel dem Markus, tanzt vorne mit Kraft,
Doch plane die Feste mit mehr Wirtschaftsschaft.
Nina, die Trainiererin, Choreo ein Kunststück,
Der Nikolaus trägt Dank und Ehr in sein Verzeichnisstück.
Doch bald geht auch sie in den Ruhestand,
Erhebt die Gläser, lasst schaffen eine rühmliche Hand.
Natze die Neue, folge Ninas Expertise,
Der Nikolaus schaut wohl, in zufriedener Devise.
Doch löse das Problem mit dem Getränk,
Knecht Ruprecht, zeige der Rasselbande den Schwenk.
Matze, unser Schutzengel, wieder Genesung in Sicht,
Der Nikolaus bringt Grüße voll Hoffnung und Licht.
So schließen wir’s Gedicht zur Nikolausfeier,
Mit Freude im Herzen und Freundschaft im Leier.