Mama hat mich mit dem Fahrrad in den Kindergarten gefahren- Nach der Kirche: Die Sendung mit der Maus anschauen, bis es Essen gab- Papa als Fußballtrainer während der Grundschule- Mammutbaum zur Kommunion, der dann auf das Feld gepflanzt wurde- (Zu) große Puzzle, da man diese dann aufteilen musste, da die Wände zu klein sind- Tischtennis Trainingspartner im Keller, zuerst mit Mama, dann mit Papa- Eigenes Handy erst recht spät bekommen (mit 17)- Apfelsaft pressen mit Kindern und neuerdings auch Enkelkindern- Äpfel ernten und zur Plassenburg Kelterei bringen- Feld und Biotop reicht nicht, es muss auch ein Stück Wald her- Holz für eigenen Kachelofen und auch andere- Imkern um Honig für alle zu generieren- Enkelkind Anton besitzt nun auch einen Imkeranzug- Weil die Familie größer wird, geht der Brombeermarmeladen Vorrat zu Neige- Wecker um 5 Uhr, Zeit zum Aufstehen um mit dem Deutschlandticket zur Arbeit zu fahren- Das tägliche Schulchaos überleben mit Ausfällen und Vertretungen- Zusätzlich beim Schulgarten engagieren- Professoren die Raumwünsche erfüllen, auch wenn alles aus den Nähten platzt- Ohne Zugausfälle nach Hause kommen- Abendprogramm kann neben den normalen Vorbereitungen für den nächsten Tag vielfältig ausfallen: 3 h Birnen schälen, 300 kg Äpfel pflücken, 2 Kuchen backen, oder auch soziales Programm- Posaunenchorprobe vom Papa- Gymnastik beim Damensport- Gemeinsam Tanzen gehen- Am Freitag kommt Anton zu Besuch- Papa schläft Abends oft auf der Couch ein, was okey ist nach einem so vollem Programm- Das Programm am Wochenende ist natürlich ähnlich anstrengend und es wird kaum Pause gemacht- Großangelegte und organisierte Bund Naturschutzaktion- Helfen beim Bau bzw. Umbau der Häuser der Tochter und des Patenkindes- Engagement beider in der Kirche; Papa schaut auf dem Friedhof nach dem rechten nachdem Mama die Lesung gehalten hat- Wir sind froh, so engagierte Eltern zu haben, die uns auch nach wie vor als Vorbild dienen können und uns mit Rat und Tat zur Seite stehen- Wir sind uns sicher, dass ihr euch auch noch mit 70 gut beschäftigen könnt, wenn ihr dann im wohlverdienten Ruhestand seid
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Mama fährt mich zart zum Kindergarten hin,
Mit dem Fahrrad, ein Morgen ohne Sinn.
Nach der Kirche, die Maus winkt uns zu,
Bis es Essen gibt, und ich finde Ruh.
Papa, Trainer, Fußball in der Grundschulzeit,
Jagt den Ball mit uns über das weite Feld weit.
Mammutbaum zur Kommunion, groß und stark,
Auf dem Feld gepflanzt, ein lebendiger Park.
Puzzle zu groß, für die Wände gemacht,
Geteilt wird und es wird gelacht.
Tischtennis im Keller, Mama, Papa und ich,
Ein Duell, ganz vertraulich und inniglich.
Mit siebzehn erst das eigene Handy in der Hand,
Doch längst verbunden, nicht durch digitalen Tand.
Apfelsaft pressen, Kindern und Enkeln so nah,
Äpfel ernten, zur Kelterei tragen Jahr für Jahr.
Feld und Biotop, es reicht nicht ganz,
Der Wald ruft uns zu einem neuen Tanz.
Holz für den Kachelofen, in dunkler Nacht,
Imkern für Honig, was Freude uns macht.
Enkel Anton im Imkeranzug ganz stolz,
Der Marmeladen Vorrat schwindet bei der Familie Holz.
Um fünf Uhr der Wecker, auf zum Tagwerk mit Müh’,
Mit Deutschlandticket, im Zug kein Verzug.
Tägliches Schulchaos, doch gemeinsam geschafft,
Im Schulgarten die Naturkraft entfacht.
Professoren, die trotz Platzmangel Raum schenken,
Zugfahrten ohne Ausfälle, gerettet mit Lenken.
Abendprogramm: Äpfel, Birnen und Kuchen,
Nach Tanz und Gymnastik immer das Gute suchen.
Am Freitag kommt Anton, das Herz erfreut,
Papa schläft auf der Couch, von Mühen befreit.
Das Wochenende gleich, die Pausen kaum da,
Naturschutzaktionen bringen uns nah.
Den Häusern der Kinder handwerklich helfen,
In der Kirche mit Tatkraft unsere Zeit schmelzen.
Wir sind voll Dank für so engagierte Eltern,
Die Rat und Tat für uns bereit, wie hellen Stern.
Selbst mit siebzig, im Ruhestand, gewiss,
Findet ihr Beschäftigung, die pure Lebenslust ist.