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In grauer Nacht, bei Sturm und Wind,Ritt ein Ritter stolz und kühnOhn' Rast und Ruh, durch Wald und Herb,Tat sein Herz den Kampf erglühn_Wer da!" rief er, ,wer da!"Konnte keinen hörenSo stieg er hoch und ritt in den WaldHört nur den Wind und die Küren.Da stand ihm ein Drachen, wild und großMit Augen wie glühenden Kohlen,Pai, einsamer Ritter, du kämpfst nicht mehr,Denn dein Ende kommt, wir wollen!",Ich fürchte dich nicht!", sprach der Ritter klar,, Und wenn du auch beißest und schnappst.Dein Geschoss, das soll zu Boden sausen,Es wird dein Pfeil bei mir nicht klappen!"Sie kämpfen, der Ritter und Drache wildSie kämpfen, bis die Nacht vergehtDie Sterne blitzen, der Drache brülltDer Ritter, der stürzt - das Herz bestehtIn gold'ner Pracht, hoch in der Luft,Der Drache fort ist, blass und bleichDer Ritter aber, blutger MundSteht wacker da, mit Huld und Streich,Du hast gesiegt!", spricht die Nacht zu ihm,Und morgen, bei SonnenscheinWirst du die Welt mit einem BlickVon deinem großen Siege sein.

In grauer Nacht, bei Sturm und Wind,  
Ritt ein Ritter stolz und kühn,  
Ohn' Rast und Ruh, durch Wald und Herb,  
Tat sein Herz den Kampf erglühn.  

"Wer da!" rief er, "wer da!"  
Doch nur der Wind hört seine Frage.  
Hoch in den Wald trieb's ihn fort,  
Allein mit Sturm und Wetterklage.  

Ein Drache dort, wild und groß,  
Mit Augen wie glühenden Kohlen,  
„Komm, einsamer Ritter, kämpf nicht mehr,  
Hier wird dein Ende holen!"  

„Ich fürchte dich nicht!", sprach der Ritter, klar,  
„Selbst wenn du beißt und schnappst.  
Dein Geschoss wird Boden finden,  
Dein Pfeil wird mich nicht pappen!"  

Sie kämpfen wild, in finstrer Nacht,  
Bis Sterne blitzen, Tränen fließen.  
Der Drache brüllt, sein Feuer kracht,  
Doch mutig Herz wird nie verdrießen.  

In gold'ner Pracht, als Licht erglimmt,  
Der Drache blass und weit entrückt.  
Der Ritter steht, sein Herz bestirnt,  
Die Nacht ihm spricht mit sanftem Blick:  

„Du hast gesiegt!", flüstert das Dunkel leise,  
„Und morgen, bei Sonnenschein,  
Wirst du die Welt mit einem Blick  
Von deinem großen Siege sein."

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In grauer Nacht, bei Sturm und Wind, Ritt ein Ritter stolz und kühn, Ohn' Rast und Ruh, durch Wald und Herb, Tat sein Herz den Kampf erglühn. "Wer da!" rief er, "wer da!" Doch nur der Wind hört seine Frage. Hoch in den Wald trieb's ihn fort, Allein mit Sturm und Wetterklage. Ein Drache dort, wild und groß, Mit Augen wie glühenden Kohlen, „Komm, einsamer Ritter, kämpf nicht mehr, Hier wird dein Ende holen!" „Ich fürchte dich nicht!", sprach der Ritter, klar, „Selbst wenn du beißt und schnappst. Dein Geschoss wird Boden finden, Dein Pfeil wird mich nicht pappen!" Sie kämpfen wild, in finstrer Nacht, Bis Sterne blitzen, Tränen fließen. Der Drache brüllt, sein Feuer kracht, Doch mutig Herz wird nie verdrießen. In gold'ner Pracht, als Licht erglimmt, Der Drache blass und weit entrückt. Der Ritter steht, sein Herz bestirnt, Die Nacht ihm spricht mit sanftem Blick: „Du hast gesiegt!", flüstert das Dunkel leise, „Und morgen, bei Sonnenschein, Wirst du die Welt mit einem Blick Von deinem großen Siege sein."