Nebel Der Nebel ist so stark ich verstehe nichts mehr ich sehe nicht fühle nichts glaube ich zumindest bin mir nicht sicher der Nebel nimmt mir die Sicht das Denkvermögen die Klarheit wer bin ich was tu ich hier? Ihr redet mit mir ich antworte euch doch stecken ich tief fest in dem Nebel der mein Kopf einnimmt ich höre euch zu antworte lache und mache Spaß doch bin nicht wirklich da fühle mich fremd in mir mit meinen Gedanken mal laut mal leise mal kalt mal heiß ich weiß es nicht der Nebel ist zu dicht ihr seht mich bei euch doch die wahrheit ist ich stehe unten und ihr oben ich bin nicht da nicht wirklich nur anwesend aber geistig wo anders der Nebel hat mich gefangen und lässt mich wandern und irren ohne Sinn ohne Ziel ich suche die Klarheit doch der Nebel ist zu dicht
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Im dichten Nebel, schwer und grau,
Verliere ich mich Stück für Stück.
Was ich einst kannte, scheint mir fremd,
Als suchte ich vergeblich Glück.
Die Augen blind, der Geist betäubt,
Fragen in der Stille kreis'n.
Wer bin ich? Was ist mein Weg?
Gedanken flüstern, mal laut, mal leis'.
Ihr redet, doch ich höre kaum,
Antwort' mechanisch, nicht bewusst.
Verloren in des Nebels Traum,
Fühl' ich mich fremd, leer und unbewusst.
Ein Wanderer, ziellos, ohne Sicht,
Gefangen in des Geistes Spiel.
Der Nebel raubt mir das Gesicht,
Mein Streben bleibt ein fernes Ziel.
Doch Hoffnung flackert sanft und klein,
Sucht im Grau den lichten Schein.
Ein Weg aus Dunst und Dunkelheit
Hin zur Klarheit, zum befreienden Sein.