Die Krawatte sitzt, der Kragen drückt,
Ein enges Band, das Denken erstickt.
Verzicht auf Freiheit, eng geschnürt,
Doch vorbildlich, wie man es spürt.
Im Spiegelbild ein stummer Schrei,
Verborgener Wunsch, von Fesseln frei.
Doch äuß’re Form, ein festes Bild,
Der Geist verzichtet, schweigt und will.
In Spiegeln weilt der Vorbildschein,
Ein Lächeln starrt aus Seidenlein’.
Kragen eng, doch Herz so weit,
Verzichten lernt der Mensch zur Zeit.