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bin ich schuld? spiele ich die opferrolle? bin ich eigentlich das problem und einfach nur Narzsistisch? sehe ich mich insgeheim als opfer von allem? oder macht ihr mich einfach dazu? versteht ihr mich, meine Gefühle und Gedanken eigentlich? Hört ihr mir zu? oder bin ich einfach nur euer Kummer Kasten? wäre uch genug wenn ich mir keine mühe gebe? würdet ihr mich dann noch mögen? jeden abend frage ich mich das alles immer wieder derselben gedanken strom: tu ich genug? achte ich auf alles? hab ich was vergessen? Was muss ich morgen machen damit es den anderen gut geht und sie stolz sind? wie werde ich euch gerecht? ich kann nicht mehr aber die angst vor inakzeptanz oder Vorwürfen ist zu groß angst nicht genug zu sein wenn ich nicht mache was ich immer mache dauerndes Pendeln damit ihr mich anerkennt aber vielleicht bin ich das problem weil vielleicht bin ich süchtig nach der Anerkennung und dem Gefühl etwas richtig gemacht zu haben vielleicht bin ich schuld ich nehme mir nicht mal Freiraum aber ich komm nicht hinterher mein kopf arbeitet schneller als ich will ich sehe zu viel höre zu viel denke zu weit und sorge mich zu viel vielleicht bin ich selber schuld das ich keine ruhe finde mein kopf hört nicht auf mir dinge aufzutragen die ich machen kann damit jeder zufrieden ist also vielleicht bin ich schuld das ich süchtig nach eurer Anerkennung und Zuneigung bin vielleicht habt ihr mich aber auch nur dann beachtet aber vielleicht ist das auch meine opferrolle oder eure uneinsichtigkeit ich weiß es nicht und will es auch nicht aber der gedankenstrom besteht nacht für nacht

In stillen Nächten wach ich auf,  
Im Kreise drehen Fragen laut,  
Bin ich es, der den Zweifel webt,  
Der sich im Schatten selbst ergibt?

Die Suche nach der Anerkennung,  
Ist es Sucht, mein Heilbedürfnis?  
Oder labt mich eure Blindheit,  
Im Spiel, das keine Antwort gibt?

Versteckt im Dickicht meiner Sorgen,  
Bin ich das Opfer oder Täter?  
Hört ihr meinen stummen Schrei,  
Oder bin ich nur ein stummer Wächter?

Der Kopf, er rast, der Atem kurz,  
Gedankenflüsse, die nicht ruhen,  
Was ist es, das mein Herz verwirrt,  
Die Fesseln, die mich nie befreit?

Doch vielleicht liegt hier der Schlüssel,  
In Fragen ohne Widerhall.  
Mag sein, durchschaue ich den Nebel,  
Befreie mich aus meinem Fall.

Und wenn der Morgen neu erwacht,  
Frag ich erneut in stiller Furcht,  
Ob doch nicht eurer Liebe Licht,  
Am Ende meiner Seele ruht.

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In stillen Nächten wach ich auf, Im Kreise drehen Fragen laut, Bin ich es, der den Zweifel webt, Der sich im Schatten selbst ergibt? Die Suche nach der Anerkennung, Ist es Sucht, mein Heilbedürfnis? Oder labt mich eure Blindheit, Im Spiel, das keine Antwort gibt? Versteckt im Dickicht meiner Sorgen, Bin ich das Opfer oder Täter? Hört ihr meinen stummen Schrei, Oder bin ich nur ein stummer Wächter? Der Kopf, er rast, der Atem kurz, Gedankenflüsse, die nicht ruhen, Was ist es, das mein Herz verwirrt, Die Fesseln, die mich nie befreit? Doch vielleicht liegt hier der Schlüssel, In Fragen ohne Widerhall. Mag sein, durchschaue ich den Nebel, Befreie mich aus meinem Fall. Und wenn der Morgen neu erwacht, Frag ich erneut in stiller Furcht, Ob doch nicht eurer Liebe Licht, Am Ende meiner Seele ruht.