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Gott wird Mensch, wirklicher Mensch. Während wir uns bemühen, über unser Menschsein hinauszuwachsen, den Menschen hinter uns zu lassen, wird Gott Mensch und wir müssen erkennen, daß Gott will, daß auch wir – Menschen, wirkliche Menschen, seien. Während wir unterscheiden zwischen Frommen und Gottlosen, Guten und Bösen, Edlen und Gemeinen, liebt Gott unterschiedslos den wirklichen Menschen. … Gott tritt auf die Seite des wirklichen Menschen und der wirklichen Welt gegen alle ihre Verkläger. … Aber es ist nicht genug damit gesagt, daß Gott sich der Menschen annimmt.Dieser Satz ruht auf einem unendlich viel tieferen, in seinem Sinn undurchdringlicheren, nämlich: daß Gott in der Empfängnis und Geburt Jesu Christi die Menschheit leibhaftig angenommen hat. Gott überhebt seine Liebe zu den Menschen jedes Vorwurfs der Unechtheit und des Zweifels und der Ungewißheit, indem er selbst in das Leben der Menschen eingeht als Mensch, indem er Natur, Wesen, Schuld und Leiden des Menschen leibhaftig auf sich nimmt und trägt. Aus Liebe zum Menschen wird Gott Mensch. Er sucht sich nicht den vollkommensten Menschen, um sich mit ihm zu verbinden, sondern er nimmt menschliches Wesen an, wie es ist.Gedicht darüber

In einer Welt, die sich nach Höherem streckt,  
Wo Menschsein oft verkannt, verzerrt, verletzt,  
Kommt Gott als Mensch, als wahrhaft Fleisch und Blut,  
Und zeigt uns so, was wahre Liebe tut.  

Nicht übermenschlich, nicht entfernt,  
Er nimmt uns an, wie jeder uns erkennt.  
Kein Urteil fällt, kein Hochmut trübt den Blick,  
Gott liebt bedingungslos—durch jedes Glück,  

Durch jedes Leid, durch Schuld und Schmerz,  
Trägt er die Bürde unserer harten Herz.  
Geboren aus Maria, arm und klein,  
Verbindet Gott sich mit dem Menschsein rein.  

Er stellt sich gegen jeden, der verklagt,  
Die wahre Welt, die man zu meiden wagt.  
In Jesu Christi kommt die Menschheit heim,  
In seiner Liebe wird der Zweifel klein.  

So tief verborgen dieses Mysterium ruht,  
Ein Wunder, das die Menschheit kaum begreift,  
Doch zeigt es uns, dass Gottes Liebe tut  
Mehr, als sich selbst der Mensch erträumt und schreibt.  

Denn Gott wird Mensch—nicht fern, nicht nur Symbol—  
In jeder Faser zeigt er sich uns wohl,  
Und reißt den Vorwurf der Unechtheit nieder,  
Indem er Mensch bleibt, immer, immer wieder.

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In einer Welt, die sich nach Höherem streckt, Wo Menschsein oft verkannt, verzerrt, verletzt, Kommt Gott als Mensch, als wahrhaft Fleisch und Blut, Und zeigt uns so, was wahre Liebe tut. Nicht übermenschlich, nicht entfernt, Er nimmt uns an, wie jeder uns erkennt. Kein Urteil fällt, kein Hochmut trübt den Blick, Gott liebt bedingungslos—durch jedes Glück, Durch jedes Leid, durch Schuld und Schmerz, Trägt er die Bürde unserer harten Herz. Geboren aus Maria, arm und klein, Verbindet Gott sich mit dem Menschsein rein. Er stellt sich gegen jeden, der verklagt, Die wahre Welt, die man zu meiden wagt. In Jesu Christi kommt die Menschheit heim, In seiner Liebe wird der Zweifel klein. So tief verborgen dieses Mysterium ruht, Ein Wunder, das die Menschheit kaum begreift, Doch zeigt es uns, dass Gottes Liebe tut Mehr, als sich selbst der Mensch erträumt und schreibt. Denn Gott wird Mensch—nicht fern, nicht nur Symbol— In jeder Faser zeigt er sich uns wohl, Und reißt den Vorwurf der Unechtheit nieder, Indem er Mensch bleibt, immer, immer wieder.