Sie war noch nie in den Emiraten,sie hat Rom noch nie gesehen,und wird es wohl auch nie sehen:Sie hat niemanden, bei dem sie ihre Katze lassen kann.Manchmal träumt sie im Morgengrauenvon ihrer Heimatstadt Chita.Auch dorthin wird sie nicht fahren:Sie hat niemanden, bei dem sie ihre Katze lassen kann.Und der Schmerz, wie ein stechender Nadelstich,hat sich in ihrer Wirbelsäule festgesetzt …Aber wie soll sie ins Krankenhaus kommen?Sie hat niemanden, bei dem sie ihre Katze lassen kann.Bald wird sie neunzig –sie wird hundert Jahre alt.Das Geheimnis eines langen Lebens? Ganz einfach:Sie hat niemanden, bei dem sie ihre Katze lassen kann.
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In stillen Räumen, fern von Emirats Wellen,
Ihr Traum von Rom, ein nie betretenes Land,
Verwoben in Gedanken, die Wände erzählen,
Doch die Katze hält sie fest, wie mit sanfter Hand.
Im Morgengrauen Chitas Ruf erklingt,
Die Heimatstadt, so nah und doch so fern,
Doch eine geborgene Seele an ihr hängt,
Die Katze bleibt, als treuer Stern.
Der Schmerz durch Rückenmark zieht leis’ vorbei,
Ein stechend Echo, das nie vergeht,
Doch wer hält die Katze, wenn sie sich befreit,
Ins Krankenhaus, der Weg nie entsteht.
Bald neunzig Jahre träumt sie, unversehrt,
Ein Jahrhundert Leben, geheim und klar,
Denn die Katze hat ihr Herz bewährt,
Ein stiller Grund, warum sie immer da war.