Für Achim.Die elf Jahre, so lang wir uns nun schon kennen,wie Tage sie dahingingen.Am Rathausturm ein Gruß, ein kurzer Halt –dein Lachen, das den grauen Tag durchbricht,sind Augenblicke, flüchtig – doch sie haltenweit mehr als nur den Schein im Augenlicht.Du bist von jener Art, die selten wandelt,ein offnes Herz, das Anteil nimmt und schenkt.Die Kunst, die in dir haust, kennt keine Wände,sie lebt in jedem Wort, in jeder Geste fein –ein Mensch wie du, voll reiner Güte, handelt,wo mancher nur ans eigne Selbst noch denkt.Ein sanfter Riese – Steine, nicht geworfen,geformt zur Schönheit unter deinen Händen.Verbundenheit braucht nicht das stete Nahe,sie lebt auch dort, wo Zeit und Raum sich dehnen.Doch heute, da wir dich nun feiern, ja,darf ich mir wünschen: öfter uns zu sehn.So dank ich dir für all die stillen Gaben,für Nähe, die beständig bleibt und währt.Du machst die Welt ein wenig heller eben –ein Mensch, in dem die Güte selber lebt,der Seelen nährt – so mag dein Wesen schwebendurch alle Zeit, die uns zusammen hebt.In Verbundenheit– Michael.
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Für Achim
Elf Jahre Freundschaft, wie im Fluge vorbei,
vom Rathausturm ein Gruß, ein kurzer Rast.
Dein Lachen bricht den grauen Himmel frei,
ein Augenblick, der mehr als Schatten fasst.
Du bist von jener Art, die selten wandelt,
mit offenem Herz, das teilt und reich beschenkt.
Die Kunst in dir, die keine Grenzen handelt,
lebt in jedem Wort, das still und leise denkt.
Ein sanfter Riese, der aus Steinen Schönheit baut,
wo andere nur sich selbst ins Zentrum stellen.
Verbundenheit, die Zeit und Raum vertraut,
lebt auch, wenn wir uns ohne Nähe hellen.
Heute feiern wir dich, wünschen öfter dich zu sehen,
für alle stillen Gaben dank ich dir.
Du machst die Welt durch Güte heller stehen –
ein Mensch, der Seelen hebt und ihnen Raum gebiert.
In Verbundenheit,
Michael.