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Über den hl. Laurentius. Der Überlieferung zufolge war er als Archidiakon von Rom für die Verwaltung des örtlichen Kirchenvermögens und seine Verwendung zu sozialen Zwecken zuständig. Nachdem der römische Kaiser Valerian Papst Sixtus II. hatte enthaupten lassen, wurde Laurentius ausgepeitscht und aufgefordert, den Kirchenschatz innerhalb von drei Tagen herauszugeben. Daraufhin verteilte Laurentius diesen an die Mitglieder der Gemeinde, versammelte eine Schar von Armen und Kranken, Verkrüppelten, Blinden, Leprösen, Witwen und Waisen und präsentierte sie als „den wahren Schatz der Kirche“ dem Kaiser. Der Hauptmann, vor dem Laurentius erschienen war, ließ ihn deswegen mehrfach foltern und dann auf einem glühenden Eisenrost hinrichten. Aus diesem Grund wird der Märtyrer mit dem Rost als Attribut dargestellt. Einigen Überlieferungen zufolge soll er beim Erleiden des Martyriums fröhlich gescherzt haben. Seine letzten Worte soll er an den Kaiser gerichtet haben: „Du armer Mensch, mir ist dieses Feuer eine Kühle, dir aber bringt es ewige Pein.“

In Rom zur Zeit des Valerians,  
Saß Laurentius' Licht so hell und klar,  
Ein Diakon mit Herz und Hand,  
Der Armen Schutz, des Glaubens wahr.

Der Kaiser forderte das Gold,  
Doch Laurentius, mit Blick auf Not,  
Verteilte Schätze wie der Held,  
Der wahre Reichtum, Brot in Not.

Die Reihen der Bedürft'gen stark,  
Führte er dem Kaiser vor,  
„Sieh hier des Himmels wahren Glanz,  
Nicht Gold und Silber, Lebensflor.“

Gefoltert auf dem Eisenrost,  
Mit Worten voller Glaubensschwinge,  
Rief er dem Feind mit Freuden zu:  
„Hier kühlt es mich, doch du, du brennst in ew'ger Pein.“

Ein Märtyrer, der gemeinsam lacht,  
Der Rost sein Zeichen, Mut sein Weg,  
Laurentius, Treu und Hoffnung bracht,  
Sein Glaube wuchs in Flammensteig.

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In Rom zur Zeit des Valerians, Saß Laurentius' Licht so hell und klar, Ein Diakon mit Herz und Hand, Der Armen Schutz, des Glaubens wahr. Der Kaiser forderte das Gold, Doch Laurentius, mit Blick auf Not, Verteilte Schätze wie der Held, Der wahre Reichtum, Brot in Not. Die Reihen der Bedürft'gen stark, Führte er dem Kaiser vor, „Sieh hier des Himmels wahren Glanz, Nicht Gold und Silber, Lebensflor.“ Gefoltert auf dem Eisenrost, Mit Worten voller Glaubensschwinge, Rief er dem Feind mit Freuden zu: „Hier kühlt es mich, doch du, du brennst in ew'ger Pein.“ Ein Märtyrer, der gemeinsam lacht, Der Rost sein Zeichen, Mut sein Weg, Laurentius, Treu und Hoffnung bracht, Sein Glaube wuchs in Flammensteig.