Unser Chef, der gute Flo,schleicht mit Kaffee, leis und froh.Gedanken, die niemand kennt,schweben in ihm, sind präsent.Dann ein Blitz aus heitrem Blau,E-Mails tippt er, ohne Stau.Kollegen trifft’s, die Neugier drängt,was der Meister wohl bedenkt.Im Jänner er auf Alkohol verzichtet, das fällt ihm nicht ganz leichtDienstag, Donnerstag, das Bier,im ersten Stock ruft’s laut uns vier.Dort singt er, pfeift, voll Tatendrang,Dart spielt er, ganz ohne Zwang.Trifft er das Ziel, so kaum zu glauben,muss der Jägermeister haun.Doch am Morgen, Kopf ganz schwer,hilft die Tür ihm unbeschwert.So bleibt er, trotz des Leids am Tag,unser schleichender Chef, der mag,mit offenen Ohren lauscht er stets,für immer Flo, der uns versteht.|
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Unser Chef, der gute Flo,
schleicht mit Kaffee, leis und froh.
Gedanken, die niemand kennt,
schweben in ihm, sind präsent.
Ein Blitz aus heitrem Blau erstrahlt,
E-Mails tippt er, niemals zahlt.
Kollegen, sie sind voller Drang,
zu wissen, was der Meister fand.
Im Jänner meidet er den Wein,
das fällt ihm schwer, doch muss so sein.
Doch Dienstags, Donnerstags am Bier,
im ersten Stock, da sind wir vier.
Dort singt er, pfeift, voll Tatendrang,
und spielt Dart, ganz ohne Zwang.
Trifft er das Ziel, ein schweres Los,
da muss der Jägermeister groß.
Doch morgens, wenn der Kopf noch dröhnt,
hilft ihm die Tür, er bleibt verwöhnt.
So bleibt er, trotz des Leids am Tag,
unser schleichender Chef, der mag,
mit offenen Ohren stets bereit,
für immer Flo, voller Vertrautheit.