Mein Sohn was nutzt es Dir pathetisch den erlittenen Schmerz unserer Trennung zu erzählen. Du durftes die Muttermilch saugen, die Körperwärme als auch deren Haut spüren, so was verbindet unbewusst in jungen Jahren. Wie oft war ich Dir in Gedanken nah die ich gerne in begreiflicherer gesehen hätte. Wie oft hätte ich gerne die Zeit genutzt um dir meine Nähe geben zu dürfen. Leider wurde sie mir durch ständige Flucht und Verleugnung verwährt. Ja die Erzählungen beschreiben eine andere Geschichte. Ich verstehe dich du kannst leider nicht anders , weil man dich bewusst entfremdet hat von mir. Was ich wollte das du unter dem Zwist zwischen Rita und mir nie leiden solltest. Denke in deinem Schema aber du warst stets mein geliebter und lieber Sohn
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Mein Sohn, ich spreche leis' zu dir,
Vom Schmerz, der einst behaftet war,
Was nützt es, wenn ich trag' ihn hier,
Denn Trennung schrieb in Seelen klar.
Die Muttermilch, dein erstes Band,
Die Wärme, Haut, die Seele fand,
Unbewusst hat sie verbunden,
In den Jahren, kaum empfunden.
Oft in Gedanken dir so nah,
Wo gern ich sichtbar für dich war,
Die Zeit verweht, die Nähe fehlt,
Durch Flucht und Lügen hart gewählt.
Die Erzählung malt ein and'res Bild,
Doch tief im Herzen, ungestillt,
Bleibst du mein Sohn, so lieb, so klar,
Obwohl man uns entfremdet gar.
Was ich gewünscht in jenen Tagen,
Dass du nie leidest unter Klagen,
Der Zwist von Rita und von mir
Sollt' fern dir bleiben, mein Plädier.
Denk, wie du musst, im eignen Recht,
Doch siehe, mein geliebtes Licht,
Du warst und bleibst in jedem Ton,
Mein liebenwerter, teurer Sohn.