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schreibe das Gedicht neu: Am einunddreißigsten im Wonnemonat Mai,im Jahr '45, da war’s einerlei,denn Manfred Renford kam auf die Welt –ein Original, wie’s nur selten gefällt.Er mochte die Inseln, die friesischen Strände,dort wandert’ er gern, bis ans sandige Ende.Mit Wind in den Haaren, den Möwen im Blick,kehrte er heim – Stück für Stück für Stück.Doch zurück daheim, da war’s ein Gedicht:Er verließ kaum das Zimmer, das Tageslicht.Das Bett – sein Thron, die Decke sein Zelt,hier regierte Manfred, ganz ohne Geld.Bei der Post war er lange, stets freundlich und nett,doch heut bleibt er lieber ganz still in seinem Bett.Der Wecker kann klingeln, das Telefon schrein –Manfred denkt nur: „Lass mich bloß allein!“Er grüßt stets mit einem charmanten Gesicht,doch zur Haustür hinaus? Nein, das tut er nicht.Ein König im Pyjama, ganz ohne Hast,dessen Reich aus Matratze und Kissenpracht passt.So hebt unser Glas auf den Renford-Mann,der viel lieber ruh’n als rennen kann.Ein Wanderer einst – doch nun ganz bequem,von friesischer Freiheit nur träumt er im Stillen.

Am einunddreißigsten im Mai, der volle Wonnemond,  
kam Manfred Renford in die Welt, in seinem eig’nen Ton.  
Ein Original, selten gefällt, ein frischer, freier Geist,  
der bis zu friesischen Stränden reiste, wo der Wind die Blumen kreist.

Er wanderte dort, die Möwen im Blick,  
im Herzen die Sehnsucht, von Stück zu Stück.  
Doch heimgekehrt, blieb er ein stiller Poet,  
kaum verließ er das Zimmer, das Tageslicht geht.

Das Bett sein Thron, die Decke ein Zelt,  
wo Manfred ruhig ohne Geld sein Reich bestellt.  
Bei der Post war er lang, stets freundlich und klar,  
doch heute zieht's ihn nicht mehr raus, er bleibt wo er war.

Der Wecker mag schrillen, das Telefon schrein,  
Manfred denkt still: „Lass mich allein.“  
Ein Gruß mit Charme, doch die Tür bleibt zu,  
ein König im Pyjama in stiller Ruh'.

Wir erheben das Glas auf den Renford-Mann,  
der lieber ruht, als rennen kann.  
Ein Wanderer einst, nun ein Träumer im Stillen,  
von fries’ger Freiheit in seinem Kissenreich willen.

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Am einunddreißigsten im Mai, der volle Wonnemond, kam Manfred Renford in die Welt, in seinem eig’nen Ton. Ein Original, selten gefällt, ein frischer, freier Geist, der bis zu friesischen Stränden reiste, wo der Wind die Blumen kreist. Er wanderte dort, die Möwen im Blick, im Herzen die Sehnsucht, von Stück zu Stück. Doch heimgekehrt, blieb er ein stiller Poet, kaum verließ er das Zimmer, das Tageslicht geht. Das Bett sein Thron, die Decke ein Zelt, wo Manfred ruhig ohne Geld sein Reich bestellt. Bei der Post war er lang, stets freundlich und klar, doch heute zieht's ihn nicht mehr raus, er bleibt wo er war. Der Wecker mag schrillen, das Telefon schrein, Manfred denkt still: „Lass mich allein.“ Ein Gruß mit Charme, doch die Tür bleibt zu, ein König im Pyjama in stiller Ruh'. Wir erheben das Glas auf den Renford-Mann, der lieber ruht, als rennen kann. Ein Wanderer einst, nun ein Träumer im Stillen, von fries’ger Freiheit in seinem Kissenreich willen.