Aufgewachsen sind Magrit und Jörg dicht beisammen, der eine in Gleidingen der andere in Rethen.Wer es nicht weiß, beides ist nah bei Hannover in Laatzen und Kennenlernen ohne sozial Media und Handy daher kein Problem.Aber schon früh ergab sich eine Chance das sich die Wege trennen. Die eine zog es aus der Provinz nach Berlin und der andere ging lieber studieren und Handballspielen.Aber so ist es halt manchmal im Leben, zu Hause ist es eben am schönsten.Und dann, Magrit war schon zu zweit, denn die Janin war schon sehr weit. Und auch der Tradition mit dem Fegen will man ja als Mann aus dem Wege gehen.Und deshalb war es jetzt so weit, Hochzeit in Rethen war angesagt.Du auch der Micha sollte bald folgen im kleinen Rethen, in der in der engen Wohnung im BodenAber das Heim bei Gertrud und Hans war schnell zu klein, die Wünsche viel größer als Platz daheim.Der Jörg hatte auch bald einen ordentlichen Job, leider bei Kali und Salz in Bad Salzdetfurth.Also wurde gepackt und in ein kleines Reihenhaus gezogen. Magrit ging mit vollem Elan in der Hoffnung dort lange Zeit zu verbringen.Es wurde sogar schon ein Haus gebaut.Doch schnell getrübt durch die Pläne von Jörg, als Hessen angepriesen wurde als der Nabel der Welt.Also ab in das schöne Philippsthal, doch zu der Zeit war viel Grenze im nahen Umkreis vorhanden, das war nicht so schön.Aber Margit blieb mit der Aussicht, dass viel Zaun ja auch ein Vorteil bei der Kindererziehung sein kann.Aber kaum hatte man sich eingelebt und Bekannte gefunden, wollte der Jörg mit Kali und Salz ins wunderschöne Lehrte.Ob immer freiwillig oder auch mit Zwang, dass wird man nie erfahren. Aber wer Ihn so kennt denkt sich seinen Teil.Aber auch Margit hatte Wünsche und wollte nicht immer hinterher. An diesem Punkt so könnte ich mir vorstellen war unsere heutige Feier in großer Gefahr.Aber alles egal, man landete in Lehrte unter der Forderung ein Umzug ein letztes Mal.In Lehrte fand man Freunde und auch Janin und Micha lebten sich ein. Auch Margrit war glücklich mit Tennis und Job.Aber Jörg, wie sollte es anders sein, wollte schnell wieder weg. Neuhof im Ruhrgebiet war das neue Ziel.Auch hier liegt Gefahr für diese Feier in der Luft. Denn Margrit blieb standhaft und zog hier nicht mit.So blieb jetzt ein Teil mit Familie zurück. Der andere versuchte in Neuhof in Hagen sein Glück.Am Ende der Reise stand aber Heringen in Hessen im Blick.Jetzt wieder ein Umzug, raus aus der Weltstadt Lehrte, das kam für Margrit und Ihre Kinder nicht in Frage.Wieder eine Chance diese Feier zu stoppen, aber beiden schien diese kleine Distanz in der Woche nicht zu schaden.Vielleicht war das gar nicht so schlecht, wer immer zusammenhängt dem ist es ja auch nicht recht.So verging jetzt die Zeit. Jörg weit weg in Hessen und die Margrit daheim mit den Kindern. Wir Kinder machten unseren Abschluss und dann war es so weit, Jörg kam zurück.Aber wie es halt so ist, wir Kinder verließen das Heim. und bald waren beide dann nur noch zu zweit.Aber auch hier liegt jetzt die Gefahr. Auf einmal Nähe ist auch nicht wunderbar.Margrit hatte viel Ausgleich mit MHH und mit Sport, und der Jörg mit Arbeit und Kutsche das war auch OK.Auch Enkel machten sich schon auf den Weg. Erst Cora und Henrike, dann Jette, Julius und Lisa.Und schnell war wieder leben im Haus in Lehrte.Aber dann die Rente, von jetzt Oma Margrit und Opa Jörg. Ob jetzt noch mehr Zweisamkeit jetzt diese Feier zerstört?Aber schnell wurde klar, der Jörg braucht was zu tun, und so wurde ein Höfchen erworben.Hier konnten beide sich sehr gut entfalten, die Rollen mit Bauaufsicht und Bauarbeiter sehr klar verteilt.Dazu wurde auch die Welt erkundet, auch hier war stets klar wer die Reise bestimmt.Auch diese Rollenverteilung bringt immer mal wieder Zündstoff, doch mittlerweile sind wir gelassen das wissen wir doch.So viele Möglichkeiten diese Feier zu verhindern, und trotzdem sind wir hier, das verdient schon Applaus.
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In Laatzen, nah bei Hannovers Tor,
Zwei Kinder, Magrit und Jörg, einst geboren,
Der eine in Gleidingen seine Welt erkor,
Die andere in Rethens sicheren Sporen.
Die Wege trennten sich bald in der Zeit,
Berlin rief Magrit mit urbanem Mondschein,
Jörg blieb beim Studium und Handball bereit,
Doch Heimat, so sagt man, zieht immer zurück ein.
In Rethen, ein Fest der Liebe begann,
Magrit mit Janin schon an ihrer Hand,
Jörg, der das Fegen geschickt umschifft,
Im engen Raum fand Tradition ein Band.
Der Job rief nach Bad Salzdetfurth schnell,
Ein Häuschen gebaut, voller Hoffnung numen,
Doch Jörgs Blick fiel auf des Hessens Quell,
Und bald folgte er dem Ruf weiter, nicht stumm.
Das Leben zog seine Kreise hier wie dort,
Grenzen und Zäune boten unerwartete Lehr',
Doch Magrit hielt standhaft am heimatlichen Ort,
Die Liebe zu Kindern und Job wog mehr.
Freunde in Lehrte, Tennis und Glück,
Doch Jörg, in Neuhof suchend, zog fort,
Doch Margrit bestand, blieb fest im Geschick,
Die Nähe von Ferne gestählt dort vor Ort.
Die Jahre zogen künstlerisch ihre Bahn,
Mit Enkeljubel das Haus belebt,
Doch auch im Alter bewährte sich Plan,
Margrit und Jörg, von Neuem bestrebt.
Zusammen trotz aller Widrigkeit,
Reifen die Jahre zur gold'nen Frucht,
Die Beiden, vereint, bewahr'n sich die Zeit,
Ein Leben im Spiel, das nach Einheit sucht.
Ein Applaus sei gewiss diesen zwei Seelen,
Die trotz aller Chancen des Lebens nie fehlen.