Die kleine Maus vergnügt sich mit Lammsteak aus der Keule vom Lieblingsbioschäfer des Gasthofes. Nicht dessen Keule, sondern die von den kleinen niedlichen Lämmchen, mit den lieben großen dunklen Augen die mit schräg gelegten Kopf immer den Schäfer angehimmelt haben und das immer hinter ihm hergetrippelt ist, mit den kleinen kurzen Beinchen weil die Mammi schon lange beim Metzger liegt. Das Lämmchen hat immer auf lämmisch den Biobauern gefragt: „Bist Du die Mami?“ Er hatts nicht verstanden, kann kein Lämmisch, er hat nur den Rücken vom Lämmchen gestreichelt und es hat sich gefreut und MÄÄHH gesäuselt, über soviel Zuneigung. Falsch! KEIN streicheln, Lammkarreekontrolle Dann Rübe runter, macht der Lieblingsbioschäfer des Gasthofes selbst, und für paar Euro schafft er das kleine gehäutete und in handliche, gefällige Stücke zerlegte Lämmchen zum „Gasthof Stern“. Da sitzt die kleine Maus mit Besteck und genießt für‘n stattlichen Preis ein Scheibchen des Selbigen.
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In einer Ecke, still und klein,
Sitzt eine Maus, so froh und fein,
Mit Löffelchen und Messer scharf,
Ein Lammsteak, das die Zunge traf.
Vom Schäferhof, wo Liebe wohnt,
Ein Lämmchen einst den Schäfer lobt,
Mit Augen groß und voller Glanz,
Es glaubte fest an Liebeskranz.
Doch Unverstand war's, der es traf,
Der Schäfer, rauh, kein Streichelgab,
Die Mäusemahlzeit, sein Verdienst,
Was Zuneigung, ist da kein Dienst.
Im Gasthof schmatzt die Maus vergnügt,
Als sie den feinen Bissen pflügt,
Gefällige Stücke, zart und klar,
Ein Lamm, das einst so glücklich war.
Die Welt, sie dreht sich laut und leise,
Zur Freude wird des Lebens Speise,
Die Mausebrut am Ende lacht,
Aus Lämmchens Augen Tränen macht.