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Geburtstagsgedicht: Tochter Sylke 60.Geburtstag liebt Tiere, Bruder beim Spielen im Schrank einngesperrt,Verehrer bringt 18 Rosen,sie versteckt sich Mutti nimmt sie ,wann mußich zu Hause sein, 2 Uhr,brauch ich gar nicht erst gehen,erste Zigarette, verneint,Arzt soll zum Abstrich kommen dann ja ,kommt alles nicht mehr wieder,gemeinsm singen zum ge burtstag viel glück und ansto§en

Liebe Sylke, sechzig Jahre –
voller Leben, wunderbar!
Dein Herz schlägt warm für alle Tiere,
und für uns bist du stets da.

Den Bruder hast du einst beim Spielen
kurzerhand im Schrank verstaut.
Noch heute müssen alle lachen,
wenn man rückwärts auf euch schaut.

Ein Verehrer: achtzehn Rosen!
Du verstecktest dich geschwind.
Mutti nahm den Strauß entgegen –
ach, wie scheu Verliebte sind!

„Wann muss ich zu Hause sein?“
„Um zwei!“ – Das war nicht recht.
„Dann brauch ich gar nicht erst zu gehen!“
Dein Spruch war deutlich, frank und echt.

Die erste Zigarette? „Nein!“
Kein Wölkchen wolltest du gestehen.
„Der Arzt kommt dann zum Abstrich!“ – „Ja …“
Da war die Wahrheit doch zu sehen.

Das alles kommt so nicht mehr wieder,
doch bleibt es hell in uns zurück.
Wir heben unser Glas und singen:
„Zum Geburtstag viel Glück!“

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Liebe Sylke, sechzig Jahre – voller Leben, wunderbar! Dein Herz schlägt warm für alle Tiere, und für uns bist du stets da. Den Bruder hast du einst beim Spielen kurzerhand im Schrank verstaut. Noch heute müssen alle lachen, wenn man rückwärts auf euch schaut. Ein Verehrer: achtzehn Rosen! Du verstecktest dich geschwind. Mutti nahm den Strauß entgegen – ach, wie scheu Verliebte sind! „Wann muss ich zu Hause sein?“ „Um zwei!“ – Das war nicht recht. „Dann brauch ich gar nicht erst zu gehen!“ Dein Spruch war deutlich, frank und echt. Die erste Zigarette? „Nein!“ Kein Wölkchen wolltest du gestehen. „Der Arzt kommt dann zum Abstrich!“ – „Ja …“ Da war die Wahrheit doch zu sehen. Das alles kommt so nicht mehr wieder, doch bleibt es hell in uns zurück. Wir heben unser Glas und singen: „Zum Geburtstag viel Glück!“

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