Weihnachtsgedicht: Für Ute, Vorfreude auf die Weihnachtstage so wie sie früher zu hause waren
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Für Ute
Schon duftet leis die Zeit nach Zimt und Tannen,
ein goldner Schimmer fällt durch Jahr und Jahr.
Als könnte, was die Winter uns entrannen,
noch einmal werden, wie es früher war.
Zu Hause sang das Holz im alten Ofen,
das Christkind ging auf Zehenspitzen ein.
Und hinter Türen, die noch Hoffnung offen,
lag eine Welt im warmen Kerzenschein.
Nun wächst die Vorfreud, Ute, mit den Tagen:
Was lieb uns war, verweht im Dunkel nicht.
Wir dürfen es wie eine Flamme tragen —
und Weihnachten wird wieder Licht.