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Gedichte für jeden Anlass

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Gedichte, die von unseren Benutzern generiert wurden

Wir, Jakob und Pauli, stehn heute hier,
liebe Tante Anna, und gratulieren dir!
Mit achtundzwanzig, Herz und Schwung
hältst du die Welt um dich herum jung.

Als Christkind kamst du in die Welt,
als Weihnachtslicht die Nacht erhellt:
am vierundzwanzigsten Dezember, siebenundneunzig war’s,
das schönste Festgeschenk des Jahres.

Am Penngut, droben in Annaberg,
wuchs Lebensmut mit jedem Werk.
Fünf Brüder, zwei Schwestern – du siebtes Kind,
weißt, wie laut Liebe und Familie sind.

Geborne Quehenberger, heut Grünwald genannt,
bist du für vieles bestens bekannt.
Nur Autos und Landmaschinen, hört man sagen,
dürften dich lieber nicht zu viel fragen.

Dein Bruder Georg verriet uns was:
Ein Randstein küsste seinen Passat.
Du schwiegst – doch Herbi brachte Licht hinein:
So klein kann manchmal ein Geheimnis sein!

Dein Mann Georg hält auf bewährte Sachen,
auf Rinder, Milch und Weitermachen.
Du denkst ökologisch, frisch und weit:
Auch Bauernhöfe brauchen neue Zeit.

Du träumst von Eseln, Pferden, Schafen, Ziegen,
die friedlich auf den Weiden liegen.
„Leerfresser!“, meint Georg – du lachst dazu:
Wo Liebe wächst, gehört auch Vielfalt zu.

Bleib Christkind, Freigeist, voller Leben,
mit Mut, der Lust macht, Neues zu bewegen.
Wir wünschen Glück bei allem, was entsteht –
und dass der Randstein künftig seitwärts geht!
Wir, Jakob und Pauli, sind heute bereit,
für Tante Anna wird’s höchste Gedicht-Zeit!
Wir feiern dich herzlich, mit Schalk und mit Schwung,
und reisen zurück zum Beginn deiner Jung’:

Am Heiligen Abend als Christkind gekommen,
hat’s Penngut dich warm in die Arme genommen.
Als siebtes von acht war dir eines schon klar:
Wo so viele reden, wird Schweigen wohl rar!

Das Ratschen liegt dir bis heute im Blut,
mit dir wird selbst Umweg und Wartezeit gut.
Nach dem Fortgehen flog einst das Heimatdorf vorbei –
erst in Abtenau war die Nachlese vorbei.

Nach Gamlitz zu Regina ging’s munter dahin,
doch Plaudern verträgt sich nicht stets mit Termin:
Ihr wart schon heraußen – der Bus fuhr geschwind,
samt Koffern, die offenbar reisefreudig sind.

Das Handy war hin, fast das erste Date auch,
doch Liebe versteht diesen Quehenberg-Brauch:
Man kommt etwas später – und bleibt dann fürs Leben.
Was könnte es Schöneres zur Hochzeit geben?

Beim Landjugendfest halfst du selbst beim Umsatz,
für Klopfer blieb danach kein liebendes Platzerl.
Die Schuhe im Taxi? Schon wieder verschwunden!
Dafür hast du stets deinen Heimweg gefunden.

Am BOKU-Ball sollte ein Tänzer noch her,
denn gratis hineinzugehen lockte dich sehr.
Als daraus nichts wurde, da warst du nicht bang:
Du halfst an der Kassa – so ging’s auch entlang.

Preiselbeerwasser, die Kräuterhexe dazu:
Für manches Wehwehchen weißt Abhilfe du.
Die Masterarbeit, hochschwanger präsentiert –
kurz drauf hat Maximilian das Glück komplettiert.

Tansania, Kanada, Schweizer Hotel:
Die Welt war dir offen, dein Fernweh war schnell.
Doch nach all den Wegen, so weit und so schön,
bliebst du in Abtenau beim Glück schließlich steh’n.

Nun heißt du Grünwald – doch eines bleibt wahr:
Du bist unsre Anna, so wunderbar klar.
Euch beiden viel Liebe, ein Leben voll Lachen –
und Zeit, um gemeinsam noch Umwege zu machen!
Wir, Jakob und Pauli, stehen heut hier
und wünschen euch Glück – das sagen wir!
Denn unsre Tante Anna hat Ja gesagt,
mit Georg wird nun Neues im Leben gewagt.

Am Heiligen Abend kam Anna zur Welt,
als Christkind, das bis heute die Herzen erhellt.
Am Penngut in Annaberg, geborgen, geliebt,
als siebtes von acht – was für Freude es gibt!

Fünf Brüder, zwei Schwestern: Da lernt man fürs Leben,
mal kräftig zu kontern, mal Halt zu geben.
Mit achtundzwanzig stehst du nun hier,
und all diese Liebe, die steht hinter dir.

Dann kam dieser Georg, naturfest und echt,
beim Plattln im Takt, auf der Alm erst recht.
Drei Schwestern berieten ihn modisch sehr gern –
beim Hochzeitsanzug wohl auch, wie wir hör’n!

Drei Schwimmkurse brauchte er – Übung macht’s eben,
doch Anna, mit dir schwimmt er mitten im Leben.
Bei Fleisch, Speck und Jause sind Vater und Sohn
sich einig; fürs Curry bleibt Mama dann schon!

Doch Liebe heißt mehr als den Alltag zu teilen:
beim andern auch bleiben, nicht weiterzueilen.
Mal Almwind, mal Gegenwind – geht Hand in Hand,
mit Wurzeln wie Bäume und Träumen wie Land.
Wir, Jakob und Pauli, sind heute bereit,
für unsere Tante wird’s höchste Zeit:
Wir wollen euch sagen, was jeder hier spürt:
Wie schön, wenn die Liebe zwei Welten berührt.

Als Christkind am Penngut kam Anna zur Welt,
als siebtes von acht ins Familienzelt.
In Annaberg wuchs sie mit Wurzeln und Flügeln,
mit Träumen, die selten sich ließen zügeln.

Tansania, Kanada, Schweizer Hotel –
die Welt war verlockend, die Neugier war schnell.
Doch nach all den Wegen, so weit und so schlau,
wartete einer daheim in Abtenau.

Ein Naturbursch mit Alm, mit Tracht und mit Schwung,
beim Schuhplatteln blieb ihr wohl nichts als Bewund’rung.
Fast hätt’s mit dem ersten Rendezvous nicht geklappt –
zum Glück hat die Liebe kein Funkloch gehabt!

Mit Autos und Landmaschinen ist’s manchmal schwer,
doch Anna sagt selbst: „Das kommt ungefähr!“
Ein Randstein, ein Passat – sie schwieg ganz geschickt;
durch Herbi hat Bruder Georg’s trotzdem erblickt.

Er liebt seine Rinder, sie träumt schon daneben
von Eseln und Ziegen und buntem Hofleben.
Er schwört auf den Speck, sie aufs Linsengericht –
die Liebe zählt Herzen, die Unterschiede nicht.

Den Master präsentiert, schon hochschwanger dabei:
Bald machte Maximilian die beiden zu drei.
Nun wünschen wir euch, dass bei allem im Leben
die Wurzeln euch halten, die Flügel euch heben.